Weihnachtszeit

Für sehr viele Menschen wird es eine friedliche und frohe Weihnachtszeit gewesen sein. Besonders gelungen ist diese Zeit, wenn man das Glück hat und leuchtende Kinderaugen beim Weihnachtsbaum beobachten kann.

Bei mir war es so wie in den vergangenen Jahren auch. Ich war Weihnachten allein in Berlin. Auch gab es keine Teilnahme an einem Gottesdienst. Da habe ich mich mit dem Anschauen von Filmen und mit meinen Webseiten beschäftigt.

Ich wünsche allen eine ruhige Woche vor dem Jahreswechsel. 

Das Traumschiff – Schweden

Heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, entführt Kapitän Parger und sein Team seine Gäste und die Zuschauer nach Schweden. Es erwartet die Zuschauer eine interessante Fahrt, bei der auch Kreuzfahrtdirektor Schifferle anwesend ist.

Während das Traumschiff vor Anker liegt, begrüsst Hanna die ersten Gäste. Darunter befinden sich Andrea und ihr Mann. Sie ist die Schwester vom Staff-Kapitän und freut sich auf die Reise. Ihr Mann ist viel beschäftigt und trainiert gerade für den Hamburg-Marathon. Es ist eine Reise, die sie ohne ihre Töchter beginnen. Dafür gibt ihr Mann Oliver auch das Handy, wobei sie im Gegenzug nicht mit ihren Töchtern telefonieren soll. Der Deal klappt. Und wenig sind Oliver und Andrea auf dem Weg zur Brücke, wo sie auf Martin treffen. Er hat für den Abend einen Tisch in einem Restaurant reserviert. Jedoch ist Oliver nicht nach 18:00 Uhr. Am Abend sitzen Andrea und Martin zusammen, wobei herauskommt, dass es einen kleinen „Riss“ in der Ehe von Andrea und Oliver gibt.

Auf dem Schiff treffen auch Anton und Zara aufeinander. Sie kommen aus zwei völlig gegensätzlichen Welten. Zaras Vater gehört ein Wald. Eine Aufgabe von Anton ist es, Bäume zu beschützen, was besonders den älteren Bäumen gilt. Doch auch wenn Zara und Anton Welten trennen, kommen sie sich doch näher. Bei einer ersten Aktion treffen Zara und ihr Vater auf Anton und einen Freund, die ältere Bäume kennzeichnen wollen. Zara hat die Situation schnell im Griff. Jedoch werden die Baumschützer dann ohne Wissen von Anton aktiv, weshalb dieser am liebsten vorzeitig vom Schiff möchte. 

In der Küche ist Hassan Meyerbrink schon länger tätig. Nun ist auch Cem Meyerbrink an Bord. Beide haben eine komödiantische Ader, was zu einigen kuriosen Momenten führt. Dies bekommt natürlich auch Kreuzfahrtdirektor Schifferle mit. 

Dann legt das Traumschiff in Schweden an und viele Passagiere sowie einige Mitglieder der Crew gehen von Bord wie auch Andrea und Oliver. Doch die Freude währt nur kurz. Schließlich wird Oliver nach Bordeaux gerufen. Er hat sich jedoch damit beschäftigt, wie er Andrea eine Freude machen kann. Also bucht er einen akkreditierten Touristenführer, der Andrea Stockholm zeigen soll. Björn versteht sich mit Andrea sehr gut und nimmt sich viel Zeit für sie, wobei es sogar zu knistern anfängt.

Der Blick auf die Besetzung

Kapitän Max Parger – Florian Silbereisen

Hanna Liebhold – Barbara Wussow

Staff-Kapitän Martin Grimm – Daniel Morgenroth

Dr. Jessica Delgado – Collien Ulmen-Fernandes

Oskar Schifferle – Harald Schmidt

Andrea Schmiede – Ann Cathrin Sudhoff

Oliver Schmiede – Thomas Scharff

Lena Schmiede – Emilia Packard

Lisa Schmiede – Claire Wegener

Björn – Knud Riepen

Zara Svensson – Barbara Prakopenka

Anton Straubinger – Joshua Grothe

Jarl Svensson – Rolf Kanies

Cem Meierbrink – Bülent Ceylan

Hassan Meierbrink – Özcan Cosar

Weitere Anmerkungen

Den Bericht über die Reise ist dann morgen auf dieser Webseite sowie auf meiner Webseite https://musikwelt.eu und auf meiner Webseite https://schwedisches-welterbe.de zu finden.

Im Anschluss an das Traumschiff gibt es eine Folge der Kreuzfahrt ins Glück sowie ein Traumschiff spezial.

Neben einigen schönen Einblicken in die Landschaft sowie in die schwedische Hauptstadt hat die Sendung auch wieder interessante Facetten gezeigt. . 

Mike Leigh Edition – von Johannes Kösegi

Der mit sieben Oscars dekorierte, 1943 geborene Regisseur Mike Leigh ist einer der bekanntesten britischen Filmemacher und gehört zu den bedeutendsten Vertretern des New British Cinema. Selbst aus einer russischen Migrationsfamilie stammend, war seine Kindheit und Jugend geprägt durch das Leben in einem Arbeiterviertel. Daraus schöpft er auch Inspiration für seine Filme. Er verbindet das Alltägliche mit dem Außergewöhnlichen und berichtet als sensibler Beobachter vom ganz normalen Wahnsinn des kleinbürgerlichen Existenzkampfes. Durch seine realistischen und sozialkritischen Darstellungen des britischen Arbeitermilieus erlangt er auch internationale Bekanntheit. Leigh, der zunächst an der Royal Academy of Dramatic Art Schauspiel studierte und sein Regiedebüt 1965 am Theater feierte, blickt aus mittlerweile 50 Jahre als Film- und Fernsehregisseur zurück.

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Jean Cocteau – Die Orpheus-Trilogie – von Johannes Kösegi

Jean Cocteau (1889-1963) konnte seinen traditionellen Hang zur Poesie in vielen verschiedenen Künsten ausdrücken. Er war nicht nur Regisseur, sondern auch Dichter, Schriftsteller, Theaterautor, Illustrator, Maler und Bildhauer. Durch den Komponisten Eric Satie gelangte Cocteau in den Kreis avantgardistischer Vertreter von Literatur und Kunst, darunter Picasso und Strawinsky. Seine künstlerische Entwicklung begann neoromantisch über futuristische und dadaistische Versuche, bis er in den 1920er Jahren seinen Stil als Surrealist gefunden hatte. Cocteau versuchte eine filmische Poesie zu verwirklichen, die sich grundsätzlich vom Theater, Roman oder der Zeichnung unterscheiden sollte. Mit seinen Filmen will er das Publikum wie in einem Wachtraum in eine Art kollektive Hypnose versetzen.

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Bertrand Tavernier Edition – von Johannes Kösegi

Der französische Filmregisseur Bertrand Tavernier (1941-2021) ist kurz vor seinem 80. Geburtstag verstorben. Aus diesem Anlass veröffentlicht StudioCanal eine Sonderedition, die elf seiner besten Filme aus der Zeit von 1974 bis 2010 mit einer Gesamtlaufzeit von etwa 1500 Minuten enthält. Außerdem gibt es viele Extras, darunter Filmanalysen von Guillemette Odicino, Interviews mit Bertrand Tavernier, Philippe Noiret, Jean Rochefort, Eddy Mitchell, alternatives Ende, Trailer, hinter den Kulissen, Making of und geschnittene Szenen.

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Meine Webseite amerika-der-doppelkontinent com

Berichte zu Filmen sowie mitunter zu Orchestern, die sich auf filmischer musikalischer Tournee befinden, schreibe ich bereits seit Jahren. Seit 2018 bin ich in diesem Bereich mit eigener Filmwebseite https://bunte-filmwelt.de Online, nachdem der anderen Dienst geschlossen wurde. Bei meinen Berichten sowie den eines Kollegen wird oft auch der amerikanische Raum berührt.

Das Welterbe – meine Webseite https://deutsches-welterbe.de – ist mit über 1150 Welterbestätten weltweit vertreten, natürlich auch in den Vereinigten Staaten. Viele Kurzbeschreibungen habe ich für die Welterbestätten – auch für die amerikanischen Stätten – habe ich bereits geschrieben. Irgendwann habe ich begonnen, für jeden Bundesstaat 10 Städte vorzustellen. Damit diese jedoch mehr Aufmerksamkeit erhalten, habe ich auch für den Doppelkontinent Amerika eine Extra-Webseite https://amerika-der-doppelkontinent.com angelegt. Auf dieser Stelle ich zehn Städte für jeden Bundesstaat vor. Die ersten Bundesstaaten besitzen bereits zehn Texte. Für die anderen Bundesstaaten schreibe ich derzeit – in Abhängigkeit von der Tagesaktualität und von meinen weiteren Webseiten weitere Kurzbeschreibungen.

Auch auf dieser Webseite wird der Ausbau ständig weitergehen. 

Mulholland Drive – Bericht von Johannes Kösegi

David Lynchs Mystery-Thriller jetzt in bester Qualität

Spätestens nach seinen Erfolgsfilmen „Blue Velvet“ (1986) und „Wild at Heart“ (1990) gilt der 1946 geborene amerikanische Ausnahmeregisseur David Lynch als Meister des Bizarren. Auch nach diesen Klassikern schuf er einige Filme mit abstoßenden Schockeffekten und skurrilen Momenten, darunter den Mystery-Thriller „Mulholland Drive“ (2001, 147 Minuten), der jetzt technisch optimiert bei StudioCanal auf Blu-ray Disc erscheint. Die Extras enthalten neben einer Einführung von Thierry Jousse die Featurettes „Back to Mulholland Drive“, „On the Road to Mulholland Drive“ und „In the Blue Box“ sowie Interviews mit Laura Harring, Mary Sweeney und Angelo Badalamenti.

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The Outsiders – Bericht von Johannes Kösegi

Zwei Versionen von Francis Ford Coppolas Kultfilms neu restauriert

Regielegende Francis Ford Coppola zählt zu den bedeutendsten Filmschaffenden unserer Zeit. Er wurde 1939 in Detroit als Sohn einer italoamerikanischen Familie geboren, sein Vater war Komponist, seine Mutter Schauspielerin. Seit seiner Kindheit waren somit Kino, Fernsehen und italienische Opern seine ständigen Begleiter. Früh experimentierte er mit der Schmalfilmkamera, bevor er in New York Theater und Drama studierte und zunächst als Bühnenregisseur wirkte. Später wechselte er nach Hollywood zum Film und plante hier fast strategisch seine steil verlaufende Karriere. Wichtige Werke von ihm sind das Kriegsdrama „Apoclypse Now“ oder die Mafia-Trilogie „Der Pate“. Ein weiterer Kultfilm ist „The Outsiders“ von 1983, der jetzt neu digitalisiert in zwei Versionen auf Blu-ray Disc erscheint, die Kinofassung (1983) mit 92 Minuten und „The Complete Novel“ (2005) mit 115 Minuten Laufzeit.

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