Mafalda

Am gestrigen Tag feierte die Comicfigur Mafalda Geburtstag. Ihr Vater ist der argentinische Zeichner Quino. Im Jahr 1963 hatte er den Auftrag zur Entwicklung einer Comic-Figur mit besonderen Anforderungen erhalten. Seine Antwort darauf war das kleine Mädchen Mafalda. In ihr steckt die Mischung aus Blondie und den Peanuts. Am 29. Januar 1964 hatte Mafalda ihren ersten Auftritt in einer Wochenzeitschrift. Nachdem zunächst Veröffentlichungen in Wochenblättern erfolgten, erschienen später Comichefte – insgesamt elf Bände.

Mittlerweile liegen für die Abenteuer von Mafalda Übersetzungen in 26 Sprachen vor, sodass Mafalda auch Sprachen wie Griechisch, Japananisch und Norwegisch spricht. 

Zwei Filme von Joseph Losey – Bericht von Johannes Kösegi

„Der Diener“ (1964) und „Monsieur Klein“ (1976)

Der US-amerikanische Filmregisseur Joseph Losey (1909-1984) zählt in seiner Heimat zu den eher seltenen Linksintellektuellen. Er stammt aus einer puritanisch-bürgerlichen Familie, gibt früh das Medizinstudium auf, um sich Literatur und Theater zu widmen. In Europa studiert er das moderne politische Theater in der Sowjetunion und in Deutschland. Nach der Produktion von Dokumentarfilmen und einer Zwischenstation in Hollywood inszeniert er 1947 Bertolt Brechts „Leben des Galilei“ zusammen mit dem Autor und Charles Laughton als Hauptdarsteller. Die Zusammenarbeit mit Brecht wird für ihn prägend.

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Der Chef – Un flic – Bericht von Johannes Kösegi

Jean-Pierre Melvilles letzter Film mit Starbesetzung

Der französische Filmregisseur Jean-Pierre Melville (1917-1973) ist vor allem durch seine Gangsterfilme bekannt, die eine französische Variante des amerikanischen Film noir darstellen. In Paris als Jean-Pierre Grumbach geboren, bekam Melville schon als Kind eine Filmausrüstung, gründete 1946 eine eigene Produktionsfirma und veröffentlichte 1949 sein Spielfilmdebüt „Das Schweigen des Meeres“. Seine Werke beeinflussten besonders das Genre des „Polar“ oder „Film Policier“. Melville gilt als spiritueller Vater der „Nouvelle Vague“ und Wegbereiter des modernen französischen Kinos.

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Internationale Filmgeschichte Teil 4

Nicht jede Nachricht gefällt – das war schon früher so und ist auch in diesen Zeiten nicht anders. Manche Nachricht wird auf manche vielleicht ein wenig bedrückend. Und doch gibt es Nachrichten, die aufmerksam werden lassen. Sie bringen für einige, wenn es das richtige Thema ist, sogar die Sonne im gewissen zurück. Eine solche Nachricht, vielleicht für viele eine der schönsten Nachrichten der vergangenen Jahre überhaupt, hat in der vergangenen Woche die Aufmerksamkeit weltweit gefunden.

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Deutsche Filmgeschichte Teil 38

Kennengelernt haben viele Fans ihn als Komiker. Schließlich war Dieter Hallervorden in Serien wie Nonstop Nonsens zu sehen. Doch er hat im Laufe seiner Karriere auch bewiesen, wie wandlungsfähig er ist. Zu seinen Werken in den letzten Jahren gehört der Film „Honig im Kopf“, für den er mehrfach ausgezeichnet wurde.

Außerdem stand er im Jahr 2020 für eine sechsteilige Serie vor der Kamera. Und dann gibt es da noch das Schlosspark Theater.

Heute feiert Dieter Hallervorden Geburtstag. Alles Gute zu diesem Ehrentag und weiterhin viel Freude bei allen Projekten. 

Bücher über Wien

Es gibt so viele verschiedene Facetten einer Stadt, die sich nicht mit einer einzigen Reise entdecken lassen. Nicht ohne Grund gehört Wien zu einer der schönsten europäischen Städte. Allein schon der Reichtum an Kultur ist in der österreichischen Hauptstadt Wien groß.

Da ist es natürlich hilfreich, wenn ein Buch einige Geheimnisse aufzeigt, die man selber vielleicht bei einem Besuch in der Stadt nicht so schnell findet. Eines dieser Bücher trägt den Titel „Faszinierende Wege“. Zusammengearbeitet haben dabei Autorin Gabriele Hasmann und Fotografin Charlotte Schwarz.

Zum Ende des Monats September wird das Buch „Verlockende Oasen“ erscheinen. Neben Autorin Viola Rosa Semper lassen sich im Buch Fotos von Charlotte Schwarz entdecken. 

Wiener Wildnis

Auch wenn ich jetzt nicht mehr so viel Lese-Exemplare wie früher erhalte, möchte ich doch die Bücher wieder etwas mehr in den Vordergrund stellen. Schließlich gibt es weltweit viel zu sehen, das auch in den Büchern präsentiert wird So gibt es das Projekt „Wiener Wildnis“ – ein Projekt, bei dem das Thema Stadtnatur im Mittelpunkt steht. Aktiv war das Team des Projektes „Wiener Wildnis“ schon mehrfach.

Nun kam es zur Ankündigung, dass ein neues Buch geplant ist. Gesehen habe ich schon viele faszinierende Fotos die erwarten lassen, das Freunde der Natur etwas Besonderes erwarten dürfen.