Deutsche Filmgeschichte Teil 29

Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Aufzugsanlagen, mit denen in Gebäuden Personen in verschiedene Etagen befördert werden. In einigen Verwaltungsgebäuden git es noch immer eine veraltete Aufzugsanlage in Form eines Paternosters zu entdecken. Dieser Form des Fahrstuhls wurde in gewissem Sinne ein filmisches Denkmal gesetzt, als Doris Dörrie ihren Film Männer präsentiert hat

Wie alles begann

Ideal ist es, wenn das Leben schön und ruhig verläuft. An diesem Punkt sieht sich auch Julius angekommen. Er ist Mitte 30, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Tätig ist er als Verpackungsdesigner und hat Erfolg. Doch dann bricht an seinem zwölften Hochzeitstag seine heile Welt auseinander. Der Grund: seine Frau hat einen Liebhaber. Dabei scheint es sich um das ganze Gegenteil von ihm zu handeln. Für Julius handelt es sich bei Stefan um einen Hippie, der in einer WG lebt. Nach einem ersten Schock will Julius anfangen, zu kämpfen. Schließlich ist in der WG ein Zimmer frei. 

Allgemeines

Gedreht wurde diese Komödie als Fernsehspiel. Zur Premiere des Films kam es im Dezember 1985. In den Hauptrollen sind Heiner Lauterbach, Uwe Ochsenknecht sowie Ulrike Kriener zu sehen.

Im Jahr 1986 wurde der Film dreimal mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Uwe Ochsenknecht und Heiner Lauterbach erhielten den Preis als beste Schauspieler. Doris Dörrie wurde für ihr Drehbuch mit dem Filmpreis ausgezeichnet. Zudem erhielt der Film eine Goldene Leinwand.

Der Film wurde seinerzeit mehrfach auch lobend erwähnt, da die humorvolle Note geschätzt wurde. Mehr als sechs Millionen Zuschauer irren sich nicht.