Amerikanische Filmgeschichte Teil 16

In der Regel beginnt etwa in der Mitte des Monats November die schönste Zeit des Jahres, wenn überall endlich die Weihnachtsmärkte aufmachen. Alle Städte sind wunderschön geschmückt. Es macht Spaß, all die großen und kleinen Lichterfahrten durchzuführen. Auch bei den Programmen der verschiedenen Fernsehsender ist festzustellen, dass die Sendungen weihnachtliche Stimmungen verbreiten. Natürlich werden auch viele Weihnachtsfilme präsentiert. Einer der schönsten Weihnachtsfilme stammt aus dem Jahr 1946. Zwar wird der Film in schwarzweiß präsentiert. Doch hat er eine interessante Geschichte zu bieten, die vielleicht auch gerade in diesen Tagen des Jahres 2020 für manchen eine kleine wohltuende Botschaft bereit hält.

George Bailey lebt in einer Kleinstadt. Er gehört zu einer Familie, die eine kleine Bank führt. Natürlich hat George seine Pläne und Träume. Ursprünglich möchte er auf eine Weltreise gehen und Bedford Falls verlassen. Doch er lernt die mittlerweile erwachsene Mary besser kennen und lieben. Beide bekommen vier Kinder. Das Glück der Familie könnte nicht schöner sein. Eine der Töchter erklärt George, dass immer, wenn ein Glöckchen klingelt, ein Engel seine Flügel erhält. Doch dann verliert eines Abends 8.000 Dollar. Was er nicht ahnt, ist die Tatsache, dass der fiese Besitzer Harry F. Potter des gegnerischen Unternehmens das Geld einbehalten hat. Immer mehr gerät George in Panik, wobei er letztendlich an einer Brücke steht und laut spricht. Dieser Hilferuf wird an einer ungewöhnlichen Stelle gehört – nämlich im Himmel. Dort gibt es immer noch ein paar Engel die ohne Flügel sind. Und so wird Clarence auf die Erde geschickt, damit er sich seine Flügel verdienen soll. Er soll George helfen und bekommt eine Idee, als er mit George spricht. So zeigt er George, was aus Mary geworden wäre, wenn er sie nicht geheiratet hätte. Dann wären auch ihre vier Kinder nie geboren worden. Nach und nach bekommt George mit, was wirklich zählt im Leben. Und so wartet auf ihn nach Rückkehr in sein normales Leben eine große schöne Überraschung. Und dann läutet auch noch ein Glöckchen am Ende des Films.

Einfach auch nach über sieben Jahrzehnten ein wunderschöner Film mit zwei großartigen Schauspielern in der Hauptrolle: James Stewart und Donna Reed.