Deutsche Filmgeschichte Teil 16

Jede Stadt, jede Gemeinde und jeder Ort hat seine besonderen Persönlichkeiten. In Berlin gehört zweifelsohne Harald Juhnke zu den großen Persönlichkeiten. Seinen Fans hat er mit unzähligen Werken in Film und Fernsehen Geschenke gemacht. So gehört er beispielsweise zu Familie und Freunden der Drei Damen vom Grill.

Bei einem der Filme handelt es sich um den Schlagerfilm „Davon träumen alle jungen Mädchen“, der in der Zeit der großen Heimatfilme im Jahr 1961 entstand. Die Band Musiklord befindet sich auf dem Weg nach Seeburg, wo sie in einer alten Mühle auftreten sollen. Gerade proben sie im Zug, als dieses fünf junge Frauen mitbekommen, die im gleichen Zug sitzen. Also begeben sich Marion, Gaby, Conny sowie Jacqueline und Uschi sich in das nächste Zugabteil und hören der Band zu.

Schnell ist zu bemerken, dass sich die jungen Leute sympathisch sind. Doch da kommt es zu einer Notbremsung, wobei sich die jungen Fauen in den Armen der Männer landen. Schnell finden sie heraus, dass sie alle das gleiche Ziel haben – Seeburg. Nur für die Frauen geht es ins Internat. Natürlich möchte man sich wiedersehen, weshalb Bandleader Jochen (Harald Juhnke) ankündigt, er möchte in Gala-Uniform und mit Spitzbart im Mädchen-Internat erscheinen und die Frauen zusammen mit der Leiterin des Internats zum Auftritt einladen möchte. Unter dessen ist der persönliche Referent beim Schulrat, der möchte, dass dort einmal nach dem rechten geschaut wird. Er hält ihn für ideal, weil aufgrund seines Spitzbartes sich wohl kein Mädchen in ihn verlieben wird. Nach dem Treffen mit dem Schulrat will Referent einen neuen Weg einschlagen. Er lässt sich seinen Spitzbart bei einem Friseut-Besuch abnehmen, sodass die Verwechslungsgeschichte ihren Lauf nimmt. Denn Jochen wird als Referent Meier den Mädchen vorgestellt, die sich sichtlich freuen.

Es gibt ein Wiedersehen mit vielen Stars dieser Heimatfilm-Welle. Neben Harald Juhnke ist Hubert von Meyerinck in dem Film zu sehen. Er spielt die Rolle des Schulrates sehr gut. Ferner gehört Margitta Scherr zu den jungen Frauen, die manchen vielleicht noch als Francis Doria aus Salto Mortale ein Begriff sein dürfte. Vielleicht mag der Film eher leicht sein. Doch stammt er aus einer Zeit, in der alles noch etwas leichter war. Für Abwechslung und gute Laune dank der Schlager ist bei dem Film gesorgt.