Die drei Musketiere

Ein Autor, der immer wieder neue Leser findet, ist der Schriftsteller Alexandre Dumas. Zwar stammt seine Arbeit aus dem 19. Jahrhundert. Doch hat er mit seinen historischen Romanen Werke für die Ewigkeit geschaffen. Deutlich wird das allein an den Geschichten um „Der Graf von Monte Christo“, der bereits mehrere Male verfilmt wurde. Eine weitere Geschichte entstand um die drei Musketiere, die in unterschiedlichen Fassungen verfilmt wurden. In diesem Fall geht es jetzt um den Film, der im Jahr 1993 in den Kinos zu sehen war.

Wie alles begann

In Frankreich bricht möglicherweise eine neue Zeit an. Schließlich hat Kardinal Richelieu die Leibwache des Königs aufgelöst, was nicht jedem gefällt. Immerhin hat dieser noch viel größere Pläne. In der Zwischenzeit macht sich d’Artagnan auf den Weg nach Paris. Zu gern möchte er Musketier werden. Als er jedoch in Paris ankommt, sieht er das da scheinbar nichts mehr geht. Also zieht es ihn erst in die Natur,, wo er nach und nach drei junge Männer trifft. Die Gespräche verlaufen so interessant, das am Ende die Verabredung zu einem Duell steht. Als es dann zum Treffen kommt, stellt d’Artagnan fest, das er sich mit drei Freunden verabredet hat. Die Überraschung ist noch größer, als er feststellt, dass es sich um drei Musketiere des Königs handelt. Noch bevor es zum ersten Duell kommt, werden die Soldaten des Kardinals auf das Geschehen aufmerksam. So entschließen sich die vier zusammen gegen die Soldaten zu kämpfen und gewinnen. Allerdings wollen sie ihre Zusammenarbeit auch weiter fortsetzen. Immerhin gibt es doch so etwas merkwürdige Aktivitäten von Seiten des Kardinals,  da es dieses Komplott gibt. Schnell stellt sich allerdings heraus, dass sie selber auch noch Probleme bekommen, da der Kardinal nicht wünscht, dass es noch weitere Musketiere gibt. Dann jedoch soll ein großes Fest stattfinden. Dazu reaktivieren sie alle anderen im Geheimen lebenden Musketiere mit „All for one – one for All“. 

Allgemeines

In den Hauptrollen sind Kiefer Sutherland, Charlie Sheen, Oliver Platt und Chris O’Donnell zu sehen. Für die Regie lag die Verantwortung bei Stephen Herek. In Deutschland erhielt der Film die Bewertung mit dem Prädikat „Besonders Wertvoll“.

Mal wieder ist es den deutschen Sprechern gelungen, einem Film eine besondere Note zu verleihen. Die Dialoge sind gelungen, besitzen sie doch eine gewisse Spitzfindigkeit. Dies beweist schon der Satz „Fange er an – wir sind zum Widerstand bereit“. Überhaupt habe alle Musketiere einen gewissen Charme und Spritzigkeit, obwohl sie doch sehr unterschiedlich sind. Interessant ist auch die Geschichte um Athos aufgebaut, der auf Lady de Winter und damit eine alte Bekannte trifft. Vielleicht sind nicht so viele Ähnlichkeiten mit dem Buch zu finden. Doch der Film hat mit den Hauptdarstellern Kiefer Sutherland, Charlie Sheen, Oliver Platt und Chris O’Donnell genau die richtigen Darsteller, die dem Film genau die richtige Note verleihen. Und Tim Curry spielt die Rolle von Kardinal Richelieu sehr gut. Der Film gehört in die Kategorie zum immer Wiederanschauen. (Anmerkung: Manchmal kann man Glück haben und die Musiketiere sogar in einer Freizeitanlage antreffen.) Dazu kommt noch mit „All for Love ein fantastischer Titelsong.