Biophosphonattherapie

Das Krebs keine einfache Erkrankung ist, brauche ich direkt oder indirekt Betroffenen nicht erklären. Bei meiner ersten Krebserkrankung erhielt ich eine Kombiationen aus Chemotherapien, Bestrahlung, Chemotherapien sowie anschließend für fünf Jahre mehrere Medikamente.

Die zweite Krebsbehandlung ist nicht weniger anstrengend und gilt allerdings als Einzelfallentscheidung. Im Rahmen dieser Behandlung entschied meine Onkologin, dass es neben Bestrahlung und Tabletten zum Einsatz der Biophosphonattherapie kommt. Der kleine Haken ist darin zu sehen, dass ein Zahnstatus erforderlich ist. Es dürfen an den Zähnen keine Entzündungen vorliegen, da eine Schmerzbehandlung der Zähne nach der Gabe der Therapie für mehrere Jahre ausgeschlossen ist. Also erfolgte dieser Zahnstatus im Frühjahr 2017 und fiel denkbar schlecht aus. Es folgten drei Zahnoperationen. Gerade als der Plan scheinbar stimmte, brach mir auch noch ein Zahn ab. Das alles natürlich auch bei der Krankenkasse beantragt werden muss, versteht sich von selbst. Nach etwa sieben Monaten war die Behandlung mit der Eingliederung des vorläufigen Zahnersatzes im Jahr 2017 abgeschlossen. Je weiter dies weg ist, scheint es mir jedoch sehr wahrscheinlich zu sein, dass infolge der zwigend erforderlichen Behandlung bei mir das Immunsystem geschwächt und ich deshalb für die Lungenentzündung im August 2017 empfänglich war.

Wann die Behandlung an den Zähnen weitergehen wird, steht noch nicht fest. Weitere Informationen sind dem Merkblatt zu entnehmen.