Modern Family

Unter den verschiedenen Genres in Film und Fernsehen ist die Mockumentary-Comedy zu finden. Als solche ist die Serie „Modern Family“ ausgerichtet, deren Produktion in den Vereinigten Staaten seit dem Jahr 2009 kommt. Bei dieser Serie stehen drei Familien im Mittelpunkt.

Wie alles begann

Beim Oberhaupt der Familie handelt es sich um Jay Pritchett. Dieser hat sich einen Namen als erfolgreicher Geschäftsmann gemacht. Aus seiner ersten Ehe hat er bereits zwei Kinder, die erwachsen sind. Doch hat für ihn vor sechs Monaten eine neue Zeit begonnen.

Er hat Gloria geheiratet, die sehr viel Temperament besitzt. Sie stammt aus Kolumbien und ist erheblich jünger als ihr Mann. Da ist es nicht immer so leicht, auf einer Höhe zu bleiben. Trotzdem spielt der beiden größtenteils für beide keine Rolle. Gloria achtet sehr darauf, dass die Faszination ihrer Wurzeln, die in Südamerika ihre Basis haben, immer wieder spürbar sind. Auch soll ihr Sohn, den sie in die Ehe mitbrachte, nie vergisst, wo er herkommt. Überhaupt macht ihr Sohn sich einen Namen als sehr frühreif und hat sich prompt verliebt. Nur ist das Mädchen, das er liebt,  fünf Jahre älter als er. Bei dieser Situation reagieren doch sehr unterschiedlich, weil Jay sehr sachlich ist und möchte nicht, das Manny sich das antut. Im Gegensatz dazu möchte Gloria schon, dass ihr Sohn seine draufgängerische Seite zeigt.  

Allgemeines

Natürlich werden sich gerade Serienfans darüber freuen, dass es ein Wiedersehen mit Ed O’Neill alias Al Bundy gibt. Er ist in einer der Hauptrollen zu sehen. Schließlich stehen ja bei der Serie die Familien von Jay Pritchett, von seinem Sohn und seiner Tochter im Mittelpunkt.

Für die Serie gab es eine Vielzahl von Nominierungen und Auszeichnungen. Darüber sind der Preis für die beste Neue Serie sowie für das Beste Drehbuch zu finden. Die Idee stammt von Christopher Lloyd, der jedoch nicht mit dem Christopher Lloyd zu verwechseln ist, der in den 80-er Jahren als Doc Brown zusammen mit Marty Mc Fly erobert hat. 

Eine Empfehlung ist die Serie wert. Dies beginnt schon bei Ed O’Neill, der souverän versteht, den Folgen mit seiner Darstellung eine besondere Note zu verleihen. Dies geschieht im Englischen ebenso wie im Deutschen. Es wird deutlich, als er mit Gloria und deren Sohn bei einem Spiel von ihrem Sohn zugegen sind. Charmant ist es schon, wenn er erklärt, dass er der Ehemann ist und dann aus seinem Stuhl nicht aufstehen kann. Auch Gloria zeigt ihre besondere Note, da sie ursprünglich aus Kolumbien kommt und daher viel Temperament besitzt. Doch dann passt sie sich immer mehr dem Leben in Amerika an. Dass die Serie viele Fans besitzt, kann man sich auch vorstellen, als sein Sohn und dessen Freund ihr Kind der Familie präsentieren – mit Intro „Circle of Life“. Die angeschauten Szenen machen Lust auf mehr. Jedoch gibt es einen kleinen Wermutstropfen für Fans. Es heißt, dass die elfte Staffel die finale Staffel sein wird. Sicher sein wird jedoch, dass auch diese Folgen die Fans in ihren Bann ziehen, da sie einige interessante Gags enthalten wird.