Left Behind

Bei Nicolas Cage handelt es sich um einen US-amerikanischen Schauspieler. Gleichzeitig arbeitet er als Filmproduzent. Im Laufe seiner Karriere hat er bereits einen Oscar sowie einen Golden Globe gewonnen. Es handelt sich bei seinem Onkel um keinen geringeren als Francis Ford Coppola. Seine Karriere begann im Jahr 1982. Damals war er in der Komödie „Ich glaub, ich steh im Wald“ zu sehen.

Zu diesem Zeitpunkt trug er noch den Namen Coppola, den er wenige Monate später in Cage änderte. Er wollte verhindern, dass er aufgrund der Verwandtschaft mit seinem berühmten Onkel Karriere machte. Trotzdem gab ihm Francis Ford Coppola eine Rolle. Nun ist der Film „Left Behind“ erschienen, indem er die Hauptrolle spielt. Der Film basiert auf der Reihe, die von Tim LaHaye und Jerry B. Jenkins stammt.

Chloe studiert an der University of Central Arkansas. Sie ist die Tochter von Rayford, der als Pilot bei einer Airline arbeitet, und Irene Steel. Nun fliegt sie nach Hause, um ihre Eltern zu treffen. Von ihrer Mutter bekommt sie allerdings nach ihrer Ankunft die Information, dass ihr Vater es nicht schaffen würde. Es dauert nicht lange, bis Chloe auf den Reporter Cameron Buck Williams trifft. In einem Flughafen trifft Chloe auf ihren Vater und bekommt mit, wie ihr Vater mit einer anderen Frau flirtet. Wenig später kommt es zum Gespräch zwischen Chloe und ihrem Vater. Dabei erfährt Chloe von der kurzfristigen Reise ihres Vaters nach London. Allerdings erfährt sie auch von der Veränderungen bei ihrer Mutter. Diese hat sich zur Christin verwandelt. Das ganze Geschehen macht Chloe misstrauisch. Nach ihrem Dafürhalten scheint die Ehe ihrer Eltern nicht mehr intakt zu sein. Schließlich ist der Ehering an der Hand ihres Vaters nicht mehr zu sehen. Auf seinem Flug wird es Rayford auch in ein U2-Konzert ziehen. Etwas später ist Chloe mit ihrem Bruder in einer Mall unterwegs. Auf einmal ist ihr Bruder verschwunden. Alles, was von ihm noch da bleibt, ist seine Kleidung. Allerdings ist ihr Bruder nicht der einzige, der verschwindet, wie sie später feststellt.

Inzwischen befindet sich Rayford mit seiner Maschine in der Luft. Lange dauert es nicht, bis an mysteriöse Dinge geschehen. Auch dort verschwindet Personal. Selbst die Kinder an Bord der Maschine verschwinden. Aufgrund weiterer Ereignisse entschließt sich Rayford wieder nach New York zu fliegen.

Insgesamt lässt sich zu dem Film ausführen, dass die Thematik für einen Film gut ist. Es gibt zwei Handlungsstränge in dem Film, der sich mit Science-Fiction-Elementen zeigt. Zum einen ist das die Geschichte im Flugzeug. Andererseits sind dies die Ereignisse, die auf dem Boden stattfinden. Diese Handlungen bauen sich nebeneinander auf und fließen zu einem späteren Zeitpunkt ineinander. Schließlich begreift Rayford das es etwas gibt, was zu bekämpfen ist. Aus dieser Kombination entwickelt sich eine interessante Geschichte, die an einigen Stellen allerdings nicht immer wie ein Endzeitthriller wirkt. Zudem ist es eine etwas andere Rolle von Nicolas Cage, der sich in einem spannenden Film mit ordentlichem Niveau zeigt. (Marina Teuscher – 09.04.2017)