The Light between Oceans

Australien – der kleinste der Kontinente zeichnet sich durch drei verschiedene Klimazonen aus. Zum einen gibt es den tropischen Norden, an den sich die subtropische Zone anschließt. Im äußersten Süden geht diese Zone fließend in den gemäßigten Bereich über. Festzustellen sind in diesem Zusammenhang drei Phänomene, bei denen es sich um die subpolaren Westwinde, die Passatwindzone sowie den tropischen Tiefdruckgürtel handelt.

Niederschläge sind nicht in einem sehr hohen Ausmaß festzustellen. Dies mag auch für die Insel gelten, die im Mittelpunkt dieses Films steht und abseits des Kontinents liegt.

Nach dem Ende des ersten Weltkrieges hat sich das Leben langsam wieder eingependelt. Tom hat es allerdings ganz arg erwischt. Der Krieg hat in ihm ein Trauma ausgelöst. Allerdings hat er Glück und findet eine Stelle als Leuchtturmwärter. Dort lernt er Isabel, die Tochter seines Chefs, kennen und lieben. Ganz perfekt will das Glück nicht werden, da Isabel zwei Fehlgeburten erleidet. Alles Glück scheint so zerbrechlich zu sein. Jetzt zu Beginn der 20er Jahre leben Tom Sherbourne und seine Frau in einem Leuchtturm. Eines Morgens verändert sich ihre Welt. Schließlich wird ein Ruderboot angespült, das einen ungewöhnlichen Inhalt besitzt. Zum einen liegt eine toter Mann in dem Boot. Allerdings befindet sich in dem Boot auch ein neugeborenes Baby. Sie treffen in diesem Moment eine Entscheidung, die fatale Folgen hat. Dabei dreht es sich um das Kind, welches sie als ihr Kind aufziehen wollen. Daher bleibt das Kinder bei ihnen. Einige Jahre später jedoch verändert sich ihre Welt. Zuvor haben sie vier Jahre in aller Ruhe gelebt. Sie lernen bei einer Veranstaltung die leibliche Mutter ihrer Tochter kennen, was sie zunächst nicht ahnen. Vorgestellt wird sie ihnen als eine Frau, deren Mann und deren Tochter auf See geblieben sind.

Schon bald beginnen die Diskussionen zwischen Tom und Isabel um die Zukunft ihrer Tochter. Schließlich ist Tom der Überzeugung, das ihre Tochter zu ihrer Mutter gehört, wobei Isabel der Meinung ist, dass sie doch die Mutter ist.

Es ist eine Vorstellung, bei der wohl jeder Mutter das Herz bluten wird, wenn sie ihr Kind abgeben muss. Genau darum geht es in diesem Film auch. Es gibt eine Vielzahl von Momenten, die schon zu einer extremen Gänsehaut beitragen. Vor allem spielt der Film in einer Zeit, in der das Leben noch viel einfacher gehalten war. Heute sind viele Menschen einfacher zu erreichen. Zur damaligen Zeit galt das nicht und insofern stellten Trennungen umso mehr eine Tragödie dar. Wie prägend muss ein Gefühl sein, wenn man vier Jahre ein Kind als das eigene großzieht und es dann plötzlich abgeben soll? Der Film zeigt deutlich, wie weit Glück und Pech nebeneinander liegen können. Marina Teuscher – 09.02.2017