Miracles from Heaven – Himmelskind

Es gibt Ereignisse, die unmöglich erscheinen und doch immer wieder geschehen. Die Rede ist von den Wundern, wie sie immer wieder geschehen. Wie das Wunder zustande kommt, lässt sich in vielen Fällen nicht erklären. In Folge dessen wird bei vielen Menschen Erstaunen und Verwunderung ausgelöst. Schließlich handelt es sich um ein außergewöhnliches Erlebnis. Oft ist bei Krankheiten die Rede von einem Wunder, wenn deren Heilung erreicht wird. Genau dies steht im Mittelpunkt des hier vorliegenden Films.

Christy und Kevin Beam führen ein glückliches Leben. Drei Töchter machen ihr Leben reich. Noch führen sie ein Leben wie aus dem Bilderbuch. Ihre Kinder sind glücklich, wenn sie auf dem großen Areal ihres Zuhause spielen. In einer Nacht verändert sich das Leben der glücklichen Familie. Tochter Anna ruft um Hilfe. Ziemlich schnell rennt Christy zu ihrer Tochter nach oben. Diese hat Schmerzen, so dass die Eltern sie noch in der Nacht in ein Krankenhaus bringen. Die Ärzte untersuchen Anna und können nichts finden. Daher bleibt Anna im Krankenhaus und muss weitere Untersuchungen über sich ergehen lassen. Für die Eltern beginnt damit eine unruhige Zeit, da die Ärzte nicht sofort die Antwort auf die Symptome der Erkrankung finden. Nach langen unsicheren Stunden steht zunächst fest, das Anna wohl unheilbar erkrankt ist. Die Eltern sind angesichts dieser Diagnose verzweifelt. Allerdings nehmen sie sich vor, sich davon nicht unterkriegen zu lassen. Immer wieder bricht jedoch die Stimmung durch, dass es wohl keine Hoffnung für Anna gibt. Christy ist besonders verzweifelt und betet eines Tages intensiv vor ihrem Haus um Hilfe. Während dessen befindet sich Anna mit einer ihrer Schwestern auf einem Baum. Da kommt es zu einem Unglück. Der Ast auf dem die beiden Mädchen sitzen bricht ab und die Kinder fallen einige Meter in die Tiefe. Anna wird daraufhin mit einem Helicopter in die Klinik gebracht. Es dauert mehrere Stunden, bis Anna aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht. Dies führt zu weiteren Untersuchungen, bei denen sich herausstellt, dass Anna plötzlich gesund ist. Kaum ein Kratzer ist an ihrem Körper zu finden. Kurze Zeit später führt Anna mit ihrer Mutter ein Gespräch.

Mit diesem Film ist eine wahre Geschichte verfilmt worden. Die Familie Beam hat diese Geschichte einst erlebt. Man mag sich das vielleicht nicht so vorstellen. Doch es sind diese Filme, die den Menschen mitunter Mut schenken, weil selbst unmögliches doch möglich werden kann. Man darf eben den Glauben an manche Dinge nicht verlieren, selbst wenn sie noch so ausweglos erscheinen. Dies wird im Film auch ziemlich realistisch und glaubwürdig vermittelt. Vor allem gelingt auch die Mischung mit den dramatischen Effekten und den Fantasy-Spuren, als Anna ihrer Mutter erzählt, was ihr passiert ist. Wer in diesen hektischen Tagen eine Stütze dafür sucht, seinen Glauben nicht zu verlieren, findet sie in diesem Film. (Marina Teuscher – 09.12.2016)