Ein Mann räumt auf

Der amerikanische Schauspieler Charles Bronson trägt lipka-tatarische Wurzeln in sich. In den späten 60er Jahren kam es zum endgültigen Durchbruch des Schauspielers. Etwa 10 Jahre war er besonders begehrt, wobei der Film „Spiel mir das Lied vom Tod“ ihm zusätzliche große Popularität verlieh. Großen Erfolg konnte er außerdem mit der Rolle des Hauptdarstellers in dem Film „Ein Mann sieht rot“ erzielen. Diesmal sieht er allerdings nicht rot, sondern räumt auf.

Einen besonderen Auftrag erhältlich Charlie Congers von der Regierung in Amerika. Der Unterweltboss Joe Bomposa soll empfindlich getroffen werden. Dabei kommt zunächst zu einem Gespräch mit einem Polizisten. In dem Gespräch steht Joe Bomposa. Nach Abschluss des Gespräches, das in einem kleinen Bistro stattfindet, verlassen die beiden Männer dieses. Der Polizist steigt in sein Auto ein, wovon wenig später nur wenig übrig ist. Dies unterstützt die Tatsache, dass etwas geschehen muss. Zudem gibt es noch Jackie Pruit, die als Kronzeugin bei der Geschichte fungiert. Mit ihrer Hilfe soll es zur Überführung des Gangsterbosses kommen. Schließlich hat sich die Situation für Jackie Pruit an der Seite des Gangsters verändert. Mittlerweile stellt sie für den Gangster einen Risikofaktor an seiner Seite dar. Daher soll Charlie sie in der Schweiz retten. Auf der Flucht führt es die beiden durch Europa. Dabei entwickelt sich eine Liebesbeziehung zwischen Charlie und Jackie. Mit der Zeit wachsen in Charlie die Zweifel, wie aufrichtig sein Auftraggeber wirklich agiert.

Einblick in die Filmografie von Charles Bronson:

Vier für Texas

Das dreckige Dutzend

Das Gesetz bin ich

Der Mann ohne Nerven

Ein stahlharter Mann

Der weiße Büffel

Der Grenzwolf

In den Hauptrollen ist mit Jill Ireland und Charles Bronson ein Ehepaar zu sehen, dass in mehreren Filmen zusammen zu sehen war. Es sind in der Regel Filme, die für damalige Verhältnisse actionreich ausgelastet sind. Allerdings ist diese Action, die dort zu sehen ist, doch auf einem anderen Niveau angelegt. In mehr als drei Jahrzehnten entwickelt sich eben viel weiter. Bei den Action-Elementen von einst und heute gibt es natürlich Unterschiede. Alles ist viel weiterentwickelter und wirkt perfekt, weil die technische Unterstützung auf einem hohen Niveau ausgearbeitet ist. Genau das gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht, so dass alles manuel gesteuert wurde. Diese herrlichen Elemente verbinden sich mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor und machen diese Geschichte besonders reizvoll – gerade für Fans von Charles Bronson. (Marina Teuscher – 25.12.2016)