Joe Dirt 2 Beautiful Loser

Bereits einmal hat Joe die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Dabei hat er als Mann von sich Reden gemacht, der stets am falschen Platz ist. Seine besondere Geschichte wird dadurch bereichert, das er sich dazu verleiten lässt, in einer Radioshow aufzutreten. Einige Jahre später hat er in seinem Leben weitere Fortschritte gemacht und ist inzwischen verheiratet.

Der klügste ist Joe Dreck nicht unbedingt. Doch hat der White-Trash-Proll ziemlich liebenswerte Seiten. Zudem ist er ein großer Fan vom Rock ’n‘ Roll. Dies weiß auch seine schöne Frau Brandy sehr zu schätzen. Drei Kinder machen das Familienglück fast perfekt. Allerdings ist das Leben nicht so einfach wie es scheint. Seine beiden Töchter haben aufgrund einer Situation, bei der er ziemlich unglücklich aussah, den Respekt vor ihm verloren. Schließlich hat er sich niedermachen lassen und wurde auch arg verarscht. So spürt er tiefen Scham in sich. Ebenso tief ist allerdings die Angst um seine Familie, die er befürchtet, zu verlieren. Allerdings soll es ihn noch viel schlimmer erwischen. Er befindet sich in seinem Wohnwagen, als ein Tornade auftritt. Dadurch wird der Wohnwagen durch die Zeit geschleudert. Dort soll das Leben nicht viel ruhiger werden. Schließlich trifft er auf eine Motorradgang im Jahr 1965. Jedoch lässt sich Joe den Mut nicht nehmen. Er lernt noch viele andere Eindrücke kennen. Sein Ziel ist es, seine Familie zurück zu gewinnen. Auch deren Respekt will er sich wieder zurückholen. Während er sich im Jahr 1965 aufhält, findet er bald einen Weg, um dem Ziel etwas näher zu kommen. Schließlich hat er ein großes Wissen über das Geschehen in der Zukunft.

Wer auf Comedy mit einem einfachen Niveau steht, wird mit diesem Film glücklich. Allerdings wird derjenige, der die ganz großen Blockbuster wie Forest Gump besonders schätzt, nicht allen Szenen wohlwollend gegenüberstehen. Schließlich verweist der Film auf einige Sequenzen von Forest Gump. Die Story hat allerdings einiges an Potential, was jedoch in der Verfilmung nicht genutzt wurde. Teile des Films erinnern an andere Werke, was man sicherlich noch besser verstecken könnte. Joe versucht sich auf dieser Reise so gut wie möglich durch das Jahr 1965 zu schlagen, was ihm nicht einfach fällt. Entsprechend des recht einfachen Humors beziehungsweise der einfachen Geschichte schlägt er sich jedoch recht gut durch die Geschichte. (Marina Teuscher – 28.10.2016)