Die Baumhauskönige

Eine der schönsten Spieloasen für Kinder stellt das Baumhaus dar. Hier sammeln sie ihre ersten Erfahrungen in der Natur und ihren Spieltrieb auf neue Weise ausleben. Als praktisch erweist sich dabei die Vielfältigkeit der fertigen Bausätze, so dass Eltern das Bauhaus auf die Bedürfnisse ihrer Kinder abstimmen können.

Vielen Kindern macht es jedoch Spaß, wenn sie das Baumhaus selbst zusammen bauen können und die Bauanleitung nicht vorgegeben ist. Ähnlich erleben dies auch Ziggy und Bas.

Endlich steht die schönste Zeit des Jahres bevor – die Sommerferien. Das ist Anlass genug, um die Freundschaft zwischen Bas und Ziggy noch weiter zu vertiefen. Beide sind beste Freunde. Jedoch wird sich der Weg der Freunde nach den Sommerferien trennen. Jeder wird eine andere Schule besuchen. Da heißt es die Zeit noch einmal im Abenteuercamp zu nutzen. Immerhin hatten sie sich im Jahr zuvor den Titel als Baumhauskönige gesichert. Allerdings wird ihnen der Weg in diesem Jahr äußerst schwer gemacht und das obwohl sie sich ziemlich siegessicher gefühlt haben. Schließlich starten sie in diesem Jahr in verschiedenen Teams. Plötzlich stehen sie sich als Konkurrenten gegenüber. Jetzt lernen sie eine neue Seite vom Leben kennen. Sie müssen als Konkurrenten lernen, ihre Freundschaft zu bewahren. Angeheizt wird die Stimmung im Camp von DJ Kojote, der die Arbeiten während der ganzen Zeit anheizt. Beim Wettbewerb selber geht es darum, den höchsten Turm zu bauen. Als Materialien stehen Paletten und Holz zur Verfügung. Bas fällt das ganze Treiben leicht und so freundet er sich mit den Jungs der so genannten Cola-Gang an. Ziggy dagegen fällt die Zeit nicht leicht. Immerhin muss er es aushalten, dass sein Bruder bei ihm in der Mannschaft ist. Mit der Zeit entsteht zwischen Ziggy und Baz eine Feindschaft, die die bisherigen guten Tag scheinbar vergessen lässt. Immer mehr streiten sie sich, so dass es sogar zum Diebstahl von Balken kommt. Daher muss eine Mitarbeiterin aus dem Camp gleich eingreifen.

Es ist eine für Kinder bewegende Zeit, die in dem Film beschrieben wird. Schließlich wird es zu einem Schulwechsel kommen, so dass sich die Kinder beweisen müssen, ob sie Freundschaften aufrecht erhalten wollen. Das dies nicht immer so leicht ist, zeigt sich in diesem Film. Zudem zeigt das Werk die erste große Phase, die Kinder bewusst erleben, wenn sich das Leben massiv verändert. Der Wechsel zwischen den Schulen stellt so einen Moment dar. Insofern handelt es sich um einen guten Familienfilm, der sehenswert gestaltet ist. (Marina Teuscher – 09.10.2016)