Twilight Zone

Viele heute noch bekannte Serien haben einen Vorgänger, der in den 50er oder 60er Jahren produziert wurde. Dies sieht bei „The Twilight Zone“ nicht anders aus. Begonnen hat die Arbeit an der Serie im Jahr 1959. Während der gesamten Produktionszeit bis zum Jahr 1964 kam es zur Produktion von 156 Folgen in fünf Staffeln. Frei nach der Übersetzung handelt es sich um unglaubliche Geschichten oder Geschichten, die nicht zu erklären sind. In den Jahren 1985 bis 1989 kam es zu einem Remake mit insgesamt 44 Folgen in einer Staffel. Abhängig von der Schnittzusammenstellung liegen sogar 64 Folgen vor. Davon sind jetzt 29 Episoden auf Blu-ray erschienen.

Ausgangspunkt dieser Geschichte ist eine streng bewachte Gemeinde, in der an diesem Morgen bereits eine Fuhre von Möbeln und anderen Dingen ankam. Nun kommen auch die Winslows in der Gemeinde an und werden am Empfang erst einmal kontrolliert. Dabei reagiert eine der Töchter entsprechend aufmüpfig. Allerdings ist sie der Grund, weshalb sich die Eltern zum Umzug in diese Gemeinde entschlossen haben. Sie wollen ihre Tochter disziplinarischen Maßnahmen unterziehen. Beim Einzug sehen sie auf einem anderen Grundstück eine eigenartige Zeremonie. Dort wird gerade ein Baum eingepflanzt und die Eltern verhalten sich recht merkwürdig. Auf einmal kommt Mutter Winslow und bringt ihren Töchtern etwas zu trinken. Als die Töchter daraufhin ihre Sachen ins Haus bringen, wird der großen Tochter bereits auf der Treppe schwindlig. Sie hört noch, wie die Mutter sagt, das dies zum Besten für sie sei und fällt dann bewusstlos auf das Bett. Am nächsten Morgen ist nichts mehr für sie so wie es einmal war.

Den Farben Schwarz und Weiß mit ihren unterschiedlichen Abstufungen wird eine eindrucksvolle Wirkung nachgesagt. Dies ist bei den ersten Folgen der Twilight Zone zu spüren. Der mystische Charakter beziehungsweise das Geheimnisvolle wirken mit den Facetten einer Schwarz-Weiß-Verfilmung umso intensiver. Deutlich zeigt sich dies an einer Episode, in der ein Mann verschiedene Leute gegenüber Dritten als Alkoholiker oder als Nazi bezichtigt. Er ist sich sicher, dass sich gegen 16:00 Uhr die Bösen Leute verwandeln. Doch auch ihn ereilt ungeplant ein böses Schicksal um 16:00 Uhr. Allerdings verstehen auch die neuen Folgen zu überzeugen, wie an der Folge „Immergrün“ deutlich wird. Dabei stehen zwei Töchter im Mittelpunkt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die eine brav ihr Leben führt, ist die andere rebellisch. Doch die besondere Note im Hinblick auf die brave Tochter kommt auch noch, so dass diese Geschichte tatsächlich den Charakter einer unglaublichen Geschichte besitzt. Spannende Unterhaltung erwartet die Zuschauer auch in den anderen Folgen, wobei die Bildqualität auf einem guten Bild gewahrt blieb. Fans der Serie werden sich freuen, endlich die Folgen dieses Klassikers zu erhalten. Sie verheißen ein gehobenes Maß an mystischem Zauber. (Marina Teuscher – 07.09.2016)