Lieber Weihnachtsmann

Es gibt einen Ort, der besonders die Kinder verzaubert. Am Nordpol ist schließlich der Weihnachtsmann zu Hause, der dort seine Werkstatt hat und von Elfen bei der Arbeit begleitet wird. Beim Nordpol handelt es sich genauer um den nördlichsten Punkt der Erde, zu dem es die unterschiedlichen Definitionen gibt. Allerdings befinden sich in der nördlichen Hemisphäre vier Pole, unter denen der geographische Nordpol, der arktische Magnetpol sowie der Nordpol der Unzugänglichkeit. Außerdem gibt es den arktischen geomagnetischen Pol. An welchem Pol sich nun laut der Legende die Werkstätte des Weihnachtsmannes befindet, ist nicht bekannt. Allerdings weiß man, dass diese oft der Gegenstand von Verfilmungen ist.

Antoine ist sechs Jahre jung und hat einen sehnlichen Wunsch. Gerade jetzt ist auch noch Weihnachten. Daher schreibt er dem Weihnachtsmann einen Brief. Zunächst äußert er zwei Weihnachtswünsche. Dann schreibt er von seinem dritten Wunsch. Einmal möchte er mit dem Weihnachtsmann in seinem Schlitten fahren. Schließlich wohnt sein Papa, den er gern wiedersehen möchte, auf den Sternen. Nun steht Heilig Abend vor der Tür und er sieht in der Nacht auf dem Balkon einen Mann auf dem Balkon der elterlichen Wohnung stehen. Er trägt wie der Weihnachtsmann einen Bart und einen roten Mantel. Nun glaubt Antoine, dass sein Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Allerdings steht nicht der Weihnachtsmann vor ihm. Es handelt sich um einem Einbrecher, der sich die Pariser Apartments für seine Raubzüge ausgesucht hat. Der hat ein ernstes Problem, da er von einem Gangster bedrängt wird. Da ist ein kleiner Junge gerade störend. Was dieser auch probiert, um Antoine loszuwerden, nichts funktioniert. Bald sind sie gemeinsam über den Dächern von Paris unterwegs, um auf die Suche nach ihren Träumen zu gehen. Schon bald erwartet sie ein einzigartiges Abenteuer. Schließlich will der Weihnachtsmann Antoine zu seinem Komplizen machen. Mitten bei einem Abenteuer geht eine Kleinigkeit schief und auf dem Treppenhaus kommen die beiden besser ins Gespräch. Dort erfährt der Weihnachtsmann, warum Antoine bei ihm ist. Es ist ein Anlass, der ihn ins Grübeln bringt.

Das Bonusmaterial hat eine Länge von etwa 33 Minuten.

Wenn es wohl eine Legende gibt, die seit Jahrzehnten nicht von ihrer Faszination verloren hat, dann ist es die Geschichte vom Weihnachtsmann. Es gibt ihn zwar nicht, doch ist er all gegenwärtig – sei es auch als Santa Claus oder Pere Noel. Durch das Aufeinandertreffen von Antoine und dem Weihnachtsmann begegnen sich zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können. Sie lernen unterschiedliche Seiten des Lebens kennen, wozu die Sorge vom Weihnachtsmann um Antoine gehört, als dieser erfährt, warum Antoine bei ihm ist. Es ist ein Film, der einem doch aufzeigt, dass es auch noch schöne Anlässe im Leben gibt – ein Film, der zeigt, dass sich Aufmerksamkeit lohnt.  (Marina Teuscher –  23.07.2016)