Vaiana

Einen wichtigen Bestandteil dieses Films stellt die Insel Maui dar. Es handelt sich um die zweitgrößte Insel des Archipels Hawaii, bei dem es sich um einen US-amerikanischen Bundesstaat handelt. Schließlich hat sich die Landbrücke so entwickelt, dass sie das Aussehen eines Tals besitzt. Aufgrund der entstandenen Landbrücke ist bei Maui auch von „The Valley Isle“ die Rede. Zwei Küstenbereiche stellen die wichtigsten Touristenzentren dar, wobei es sich um die Gebiete zwischen Kapalua und Lahaina sowie um Kihel und Wailea handelt. Maui wurde jetzt in den Mittelpunkt des hier vorliegenden Filmes gestellt, wobei es sich um einen Halbgott handelt.

Erzählt wird die Geschichte von Vaiana, einem unbändigen 16-jährigen Wildfang. Seit ihrer Geburt trägt sie eine besondere Verbindung in sich. Ausgerichtet ist diese auf den mächtigen weiten Ozean. Nun setzt sie ihre Segel und will die Spuren ihrer Urahnen verfolgen. Schließlich ist es ihre Familie, die Hilfe braucht. Keiner versucht sie an diesem Treiben zu hindern. Da ist es praktisch, wenn man einen persönlichen Helden hat. In ihrem Fall handelt es sich um den legendären Halbgott Maui. Sie macht sich praktisch auf die Suche nach ihm.

Das erste Aufeinandertreffen verläuft allerdings nicht so einfach. Maui schmeißt Vaiana zurück ins Meer. Doch eine geheimnisvolle Kraft schleudert sie wieder auf das Floss. Zusammen mit ihm will sie das sagenumworbene Island finden. Dies erklärt sie ihm, doch landet sie wieder im Wasser. Als sie wieder auf dem Floss ist, zeigt sie ihm ein kleines Herz, welches sie an den richtigen Platz bringen möchte. Daraufhin schleudert Maui dieses Herz über Bord, was jedoch noch schneller zurückkommt, als er sich umdrehen kann. Dann will er vom Fluss aus der Geschichte aussteigen, wobei Vaiana ihn schneller mit Hilfe des Wassers wieder zurückholt.

Zum Bonusmaterial gehören zwei Kurzfilme mit den Titeln „Das Erbe der Inseln“ sowie „Was Du schon immer wissen wolltest“. Außerdem sind die Inselmode sowie Animationskünste auf der Blu-ray-Disk zu sehen. Neben einem zusätzlichen Song gibt es szusätzliche Szenen sowie einen Audiokommentar zu sehen.

Es handelt sich insgesamt um eine volldigitale Produktion, die nichts zu wünschen übrig lässt. Die Zeichnungen der Figuren und der Landschaften fällt weich aus und ist als sehr gelungen anzusehen. Überdies sind die Bilder äußerst scharf und machen den Film mit seiner Brillanz zu einem Erlebnis. Zusätzlich trägt die freche Synchronisation ihren Anteil an diesem Filmvergnügen bei. Der Film mit seinen vielfältigen Facetten bringt Spaß in den Abend und stellt ein brillantes Vergnügen für Groß und Klein dar. (Marina Teuscher – Juli 2017)