My sister’s keeper

Ein sehr heikles Thema wird mit dem Film „My sister’s keeper“ behandelt. Die schlimmste aller Nachrichten trifft die jungen Eltern Sara und Brian: Ihre Tochter Kate hat Leukämie und vielleicht nur noch ein paar Jahre zu leben. Der Arzt informiert beide darüber, dass es einen Weg gebe, Kate zu helfen. Das wäre ein Neugeborenes, das für Kate als Spenderin gelten könnte. Und so kommt Tochter Anna zur Welt.

Die ersten Versuche helfen auch, das Leben von Kate gesundheitlich zu stabilisieren. Doch dann erkrankt Kate wieder und Anna soll ihr eine Niere spenden. Doch inzwischen hat Anna keine Lust mehr, immer und immer wieder im Krankenhaus zu liegen. Und so macht sie sich auf die Suche nach einem Rechtsanwalt.

Die ganze Dramatik hat Aaron Zigman, der die Musik zu dem Film komponiert und produziert hat, ordentlich umgesetzt. Zu merken ist dies ganz besonders an den Themen „Sorry about kate“, „Taylor dies“ und „The last Goodbye“. Dabei spiegelt sich insbesondere seine Erfahrung wieder, die Aaron Zigman seit 2001 gesammelt hat. Zwei seiner Meisterwerke waren John F. und der Film zur Serie „Sex and the City“.

Mit diesem Thema und der Musik wurde wirklich etwas Besonderes geschaffen. Der Film läuft in diesen Tagen in den USA im Kino an. Mit einem Filmstart in Deutschland wird am 27. August zu rechnen sein. Es wird ein Film sein, der sicherlich auch hier die Menschen bewegen wird. Mich reizt diese Problematik auf jeden Fall. (Marina Teuscher – Juni/Juli 2009)