In des Waldes düstren Gründen

Im Leben vieler Menschen kommt den Wäldern eine hohe Bedeutung zu. Schließlich bringen die Wälder den Menschen die Natur nahe. Eingestuft sind diese Gebiete als komplexe Ökosysteme. Unter Voraussetzung einer optimalen Ausnutzung der Ressourcen handelt es sich um die produktivsten Landökosysteme. Im Hinblick auf das globale Klima kommt den Ozeanen die höchste Bedeutung zu. Gleich daran nehmen die Wälder die wichtigste Position ein, da sie den zweitgrößten Einfluss auf das Klima haben. Ein Wald steht auch im Mittelpunkt dieser Geschichte.

Die Einleitung im Allgemeinen

Zitat Anfang: Im Wald da sind die Mörder. Zitat Ende.

Schon immer bestimmte chronischer Geldmangel das Leben von Carl Finch. Was für ein Glück, wenn man eine Stiefschwester wie Harriet hat, denkt sich Carl. Von ihr erbittet sich Carl die ihm seiner Meinung nach zustehende Hilfe. Immerhin hat Harriet das der Familie gehörende große Herrenhaus geerbt, das sich in Glouchestershire befindet. Carl hingegen ist praktisch ohne Erbe geblieben. Wenig später ändert sich jedoch alles. Schließlich wird Carl gefunden – nur ist er alles andere als lebendig. Dies ist der Zeitpunkt, an dem Campbell und Carter die Ermittlungen aufnehmen. Sie brauchen nicht lange, um auf eine Welt voller Lügen zu stoßen. Zudem gilt gibt es viele Verdächtige…

Der tiefere Blick in die Geschichte

Zunächst fällt der Blick auf Oxford, wo es gerade regnete. Allerdings war dies fast landesweit der Fall. In der Magdalen Street befanden sich einige Bushaltestellen. Dort schauten sich viele Reisende die auf den Metalltafeln befindlichen Nummern an. Nahe dieses Bereiches befand sich ein Geiger, der Optimismus ausstrahlte. Trotz eines Ständchens beachteten ihn die Passanten kaum. Da er sich vom Wetter nicht verjagen lassen wollte, suchte er nach einem Platz, wo er weiter spielen konnte. Er fand diesen bei zwei Läden, zwischen denen sich eine Lücke befand. Im Hinblick auf seine Musik war das auch nicht die ideale Lösung. Da er nun im Schatten stand, brachte ihm nicht den erhofften Erfolg.

Die klagend klingenden Noten fanden auch von dieser Stelle aus auf der Straße keine Beachtung. Vor ihm lag ein offener Geigenkasten auf dem Boden. Allerdings war niemand eine Münze hinein.  Auch Carl Finch fiel der Mann auf. Jedoch gehörte er auch zu denjenigen, die dem Mann kein Geld gaben und vorbeieilten. Dies lag schon daran, dass Carl selber etwas knapp bei Kasse war. Dabei fand es die Anerkennung von Carl, dass der Straßenmusikant sich Geld hinzu verdienen wollte. Selber konnte er dem Geige spielen nie viel abgewinnen. Nach seinem Empfinden bekam er nicht das Geld, das ihm zustand. Sein einziger Ausweg würden wohl verzweifelte Maßnahmen sein.

Durch seine Gestalt und dem mitunter missmutigen Blick glich er beinahe einem nordischen Krieger. Nicht viele Menschen kreuzten seinen Weg. Die wahre Situation um Carl sah anders aus. Der geplagte Mann hatte sehr viel mit hilflosen Mönchen gemeinsam, die gerade davon gehört hatten, dass Fremde in ihr Gebiet eingedrungen sind.

Dann kam Carl an einer Haltestelle vorbei, an der gerade ein Bus hielt. Er würde mit diesem Bus durch die Banbury Road kommen, sodass er einstieg und in Summertown aus dem Bus ausstieg. Anschließend lief er mit schnellen Schritten an den Läden vorbei. Dann bog er in eine der Seitenstraßen ein. Nach fünf Minuten hatte er sein Ziel erreicht. Er stand vor einem schmalen viktorianischen Reihenhaus. Dieses Bauwerk befand sich nicht unmittelbar an der Straße. Für die Trennung sorgten ein gepflasterter Vorgarten und eine kleine Ziegelmauer.

Innerhalb des Hauses war Licht zu erkennen, da die Abenddämmerung bereits erste Spuren hinterließ. Er wurde von Edgar Alcott ins Haus gebeten. Carl hatte von Edgar seine ganz persönliche Auffassung, lies diese aber nicht im Gespräch erkennen. Dann kam nach einem kleinen Zwischenfall ein Gespräch zustande. Dabei ging es um Geld, dass Carl nicht mitgebracht hatte. Nun wollte Carl Harriet um Hilfe bitten. Doch so ganz einfach sollte das nicht werden. Immerhin gab es da noch den Mann von Harriet.

Etwa später fuhr ein nicht gerade sauberer Range Rover durch eine Einfahrt und die dort befindlichen Pfützen. Am Steuer des Wagens saß Harriet, die den Wagen erst vor dem Haus stoppte. Harriet war noch zu unruhig, als das sie sofort ins Haus hätte gehen können. Immerhin war Guy nicht der einfachste aller Männer. Sie brauchte Zeit, da es durch die Schuld eines anderen Fahrzeugs fast zu einem Unfall gekommen wäre. Doch sie stellte sich in diesem Moment noch weitere Fragen, wie die, was wäre, wenn der Fahrer bei einem Spaziergang über etwas stolpern würde.

Allerdings zwang sie sich, ruhiger zu werden. Trotz der vielen Gedanken, die ihr durch den Kopf gingen, wollte sie unbedingt normal erscheinen. Dabei machte sie sich auch Gedanken, wer noch alles den Wald durchqueren würde. Als sie etwas später aus dem Wagen ausstieg, kamen Gedanken daran über die Ähnlichkeit von Carl und Guy auf. Das schien jedoch für Harriet der Grund zu sein, warum die beiden Männer kein freundschaftliches Verhältnis miteinander hatten.

Das Arztgespräch sprach mit der Mutter von Tom Palmer. Er sprach darüber, dass manche ein Talent dafür hätten, sich Erkältungen einzufangen. Seine Mutter hatte viel Vertrauen in Ärzte und war glücklich darüber, dass ihr Sohn sich dazu entschlossen hatte, Arzt zu werden. Mittlerweile war er erwachsen und das Leben hatte sich gewaltig verändert. Eines Tages beschloss er, in den Wald zu gehen.

Mehr zur Autorin

Einst hat Ann Granger im diplomatischen Dienst gearbeitet. Heute ist sie in der Nähe von Oxford zu Hause, wo sie mit ihrer Familie lebt. Die beiden Krimireihen „Fran Varady“ (7 Bände) sowie „Mitchell und Markby“ (immerhin 15 Bände) verschafften ihr Bestsellerruhm. Es gab Ausflüge, die mit der Lizzie-Martin-und-Benjamin-Ross-Reihe in Form von sechs Romanen ins viktorianische Zeitalter führten. Das war die Reihe um Lizzy Martin. Seit einiger Zeit steht die Serie um Jessica Campbell im Vordergrund, mit der sie an die Geschichten der Reihe um Mitchell und Markby anknüpft.

Weitere Titel der Autorin

Aus der Mitchell und Markby-Reihe

Mord ist aller Laster Anfang

Fuchs, du hast die Gans gestohlen

Warte, bald reihest auch du

Messer, Gabel, Schere, Mord

Wer andern eine Grube gräbt

Ein schöner Ort zum Sterben

Blumen für sein Grab

Kerzenlicht für eine Leiche

Ein Hauch von Sterblichkeit

Ihr Wille geschehe

Tote kehren nicht zurück

In dunkler Tiefe sollst Du ruhen

Mord wirft lange Schatten

Der Fluch der bösen Tat

Und sei getreu bis in den Tod

 

Aus der Lizzie-Martin und Benjamin-Ross-Reihe

Wer sich in Gefahr begibt

Neugier ist ein schneller Tod

Ein Mord von besserer Qualität

Ein guter Blick für’s Böse

Die Beichte des Gehenkten

Die Tote von Deptford

 

Aus der Jessica-Campbell-Reihe

Stadt, Land, Mord

Mord hat keine Tränen

Asche auf sein Haupt

Mord mit spitzer Feder

Erhältlich sind alle Titel in der Regel als E-Book.

Fazit

Es ist ein Buch, bei dem man auf den ersten 50 Seiten eine leichte Ahnung bekommt, wie es ausgehen kann. Und doch bietet sich das Weiterlesen an. Schließlich beschreibt die Autorin die Hauptcharaktere der Geschichte zunächst auf eine angenehme Weise, sodass man als Leser mehr über die Personen erfahren möchte. Vor allem erfährt man auch mehr über die frühere Geschichte von Carl und Harriet. Immerhin gibt es einige Geheimnisse, die die beiden verbinden. Die Geschichte ist von einer flüssigen Schreibweise gekennzeichnet. Im Laufe der Geschichte wird nach und nach aufgedeckt, wie die Personen miteinander verbunden sind. Es ist keine Geschichte mit der ganz lauten Action. Doch Liebhaber der ruhigeren Kriminalfälle entdecken beim Lesen eine ansprechende Geschichte.