Im Reich der fünf Götter

Das Buch der Autorin Petra Staufer – Im Reich der fünf Götter – führt uns Leser zum Daoismus, der oft auch als Taoismus bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine Philosophie sowie um eine Religion, die aus China stammt. Diese wird als authentische Religion von China angesehen. Spuren dieser Religion lassen sich ja bereits im vierten Jahrhundert v. Chr. feststellen. Der Daoismus gehört zu den so genannten „Drei Lehren“, die für die Prägung des Bildes von China von wichtiger Bedeutung waren. Gerade für die kulturellen Aspekte vieler chinesischer Bereiche, wie beispielsweise der Philosophie und der Literatur, übte der Daoismus viel Einfluss aus. Doch auch weit über die Grenzen hinaus, war und ist der Einfluss dieser Religion zu spüren.

Wie viel Macht eine Religion haben kann, erfahren die Leser in dem Buch „Im Reich der fünf Götter“.

Es ist mal wieder Geburtstag der Kinder in der Familie angesagt, doch dabei ist dieser Tag nicht nur ein Geburtstag eines Kindes. Nein, nicht nur die Zwillinge haben Geburtstag. Schließlich ist es ja auch der Geburtstag der großen Schwester, also von Jennifer. Zu Besuch sind auch bereits die Großeltern der beiden Zwillinge und von Jennifer. Während der Feier kommt noch schnell Celine’s Freundin vorbei und bringt das Geschenk für sie mit. Und dabei handelt es sich um etwas, was der Schwester wenig später einen Riesenschreck einjagt. Es ist ein Medaillon mit einem Drachen, der etwas in Gang setzt, was Jennifer schon einmal erlebt hat. Und das wissen ihre Geschwister nicht. Als sie schließlich in einer anderen Welt ankommen, erzählt Jennifer ihnen eine Geschichte und sie erfahren, dass es da noch ein Familienmitglied gibt. Die Kinder des Drachen werden eben nur ganz selten geboren.

Es ist eine Geschichte, die wirklich in das Reich der Fantasie entführt. So haben die Kinder besondere Aufgaben zu bewältigen, doch einfach soll es ihnen nicht gemacht werden. Zugleich zeigt die Geschichte auch auf, dass Märchen Wahrwerden können. Und manchmal brauchen wir doch die ganz kleinen Träume, die uns einfach über trübe Tage hinweghelfen. Marina Teuscher 2009