Schneefall

Oberschwaben steht im Mittelpunkt, wenn es um das Allgäu geht. Es handelt sich beim Allgäu um eine Region und eine Landschaft innerhalb des Gebietes. Zum größten Teil gehört die Landschaft zu Deutschland. Allerdings liegen die Allgäuer Alpen teilweise in Österreich. Dort bietet sich Urlaubern die Gelegenheit, zahlreiche bekannte Städte zu besuchen. Dazu gehören

Bad Hindelang
Marktoberdorf
Oberstdorf
Isny im Allgäu
Kaufbeuren
Pfronten

Eine wichtige Rolle spielt das Allgäu im Leben von Michael Peinkofer. Jetzt ist sein Werk „Schneefall“ erschienen.

Die Einleitung im Allgemeinen

Peter Fall arbeitet als Krimiautor. Doch jetzt steckt er mitten in einer Schaffenskrise. Da übernimmt sein Verleger die Regie. Von diesem wird Peter in die Alpen geschickt. Das entspricht allerdings sogar nicht den Ideal-Vorstellungen von Peter, die er von einem angenehmen Leben hat. Gerade den Bergen steht er nicht wohlgesonnen gegenüber. Erst recht nicht ist er auf Lederhosen gut zu sprechen. Doch die Berge stehen auch für Abgeschiedenheit. Da bietet es sich hervorragend an, den angefangenen Roman abzuschließen, so dass auch der Verleger zufrieden ist. Allerdings verändert ein Schneesturm sämtliche Perspektiven. Das Leben von Peter Fall wird so richtig heftig durcheinander geschüttelt. Er landet in einem Bergdorf, das völlig eingeschneit wird. Dann gerät die Situation noch mehr aus den Fugen, als ein Mord geschieht. Peter wird dabei mit einigen sehr merkwürdigen Bewohnern des Dorfes konfrontiert. Diese gehen dabei sogar noch einen Schritt weiter und fragen bei Peter um Hilfe. Er reagiert recht positiv auf die Anfrage. Die Dorfbewohner ahnen allerdings nichts von dem, was ihn bewegt. Er kennt den Ablauf des Verbrechens. Das Geschehen zeigt sich wie in seinem Buch. Es gibt nur ein Problem dabei: Dieses Buch ist noch gar nicht erschienen, da er dies erst zu Ende schreiben soll.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Peter Fall sitzt gerade bei seinem Verleger, der sich mit dem Entwurf seines Buches beschäftigt. Es handelt sich dabei um Anton Burgstein, der den gleichnamigen Verlag führt. Das Urteil des Verlegers über die gelesene Passage fällt allerdings vernichtend aus. Dieser kann sich nicht vorstellen, jemals etwas Schlechteres gelesen zu haben. An dem Verhalten des Verlegers kann Peter feststellen, dass dieser gar nicht gut gelaunt ist. Er bezieht sich darauf, dass die Branche eh schon Probleme hat. Nun fühlt er sich so, als wenn Peter ihm auch noch in den Rücken fallen würde. Dabei, so dachte Peter, hatte er doch nur den Wunsch des Verlegers erfüllt – nämlich auch die menschlichen Seiten der Charaktere mit in das Buch aufzunehmen. Allerdings ist das Peter nicht ganz so gelungen wie der Verleger ihm vor Augen hält. „Der härteste Bulle in Berlin in Trauer um einen Goldfisch“ seit nicht unbedingt eine lohnenswerte Seite. Daraufhin führt der Verleger Peter vor Augen, wie sehr sich die Zeit gewandelt hat. Zudem zeigt er Peter auf, welche Typen heute gefragt wären. Das seien eben die Männer, die in Lederhosen ihren Tag bewältigen. Abschließend kommen Sie darauf zu sprechen, was Peter bisher geschafft hat und das es zurzeit nicht so läuft. Sein Verleger spricht nun davon, dass Peter sich doch neu erfinden solle. Als Peter ihn daraufhin fragt, wie Anton Burgstein es gern hätte, ist diesem sofort klar, wo das Problem liegt.

Mehr über den Autor

Michael Peinkofer ist Ende der 60er Jahre geboren. In München hat er Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Geschichte studiert. Als freier Autor arbeitet er seit dem Jahr 1995. Gleichzeitig ist er als Übersetzer und Filmjournalist tätig. Bekannt gemacht hat ihn sein Bestseller „Die Bruderschaft der Runen“.

Weitere Titel des Autors

Die Flamme von Pharos
Die Schatten von Thot
Das Licht von Shambala
Am Ufer des Styx
Das verschollene Reich

Zu den bei Lübbe Audio erschienen Werken gehören „Der Fluch von Barataria“ und „Die Erben der schwarzen Flagge“.

Fazit

Als besonders gelungen kann zunächst die Gestaltung des Covers betrachtet werden. Es lässt einen Zusammenhang erahnen. Man spürt in dem Buch die Erfahrung und die Präzision des Autors. Dazu ist es ein geschickter Schachzug, einmal einen Autor in einer Schaffenskrise zu zeigen. Das ist eine recht sympathische Note. Schließlich hat eine Schaffenskrise schon dem einen oder anderen Menschen arge Probleme bereitet. Interessant ist die Seite auch, wie es denn dazu kommen kann, dass die Tat auf diese Weise ausgeführt ist. Den Weg dazu hat der Autor auf eine lesenswerte Weise aufgebaut. Es zeigt sich eine recht interessante Seite, die vor allem auch einen kleinen Ausblick auf die nächste Geschichte bietet. Wer sich mit den Fällen von Peter Fall schon länger beschäftigt, wird sich freuen. Es gibt einen Ausblick auf den nächsten Fall. Manchmal gibt es Geheimnisse, von denen man gar nicht geglaubt hat, dass es solche Geschichten geben kann. Bei der flüssigen Schreibweise macht das Lesen von Kriminalromanen und anderen spannenden Geschichten auch Spaß, wenn man dem bisher wenig abgewinnen konnte. (Marina Teuscher – 04.01.2015)