Er ist wieder da

Es gab eine Zeit, die hat der Welt schwere Schäden zugefügt. Das waren die Jahre von 1939 bis 1945, in denen der zweite Weltkrieg tobte. Selbst Japan trat im Dezember 1941 in den Krieg ein. Viele Länder waren teilweise von schweren Zerstörungen gekennzeichnet. Besonders hart traf es natürlich auch viele deutsche Städte. Vieles lag dabei an an Adolf Hitler, der damals die Marschroute ausgab. Ganz vergessen wird das Geschehen wohl niemals. Selbst Adolf Hitler war schon lange nicht mehr da. Doch dann hatte Timur Vermes eine Idee und beschäftigte sich näher mit der Geschichte. Nun ist er wieder und trifft allerdings auf ein völlig neues Zeitalter.

Die Einleitung im Allgemeinen

Es ist die Zeit des Sommers 2011 angebrochen. Berlin-Mitte steht im zunächst im Mittelpunkt des Geschehens. Dort erwacht auf einem Grundstück Adolf Hitler. Nicht eine Spur von Krieg ist zu spüren. Noch nicht einmal eine Partei gibt es. Und seine Eva ist eh nicht da. Bald wird ihm klar, dass Frieden herrscht. Um ihm herum befinden sich anscheinend tausende von Ausländern. Besonders glücklich ist er auch nicht darüber, das eine Angela Merkel an der Regierung ist. Da ist er nun plötzlich 66 Jahre später in der Zeit angekommen, nachdem doch alles für ihn u Ende war. Nun muss er sich in der Gegenwart zurecht finden. Also will er neue Wege gehen und sucht nach neuen Möglichkeiten im Beruf. Ausgerechnet beim Fernsehen will er nun anfangen.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Zunächst folgt ein Prolog, in dem es um das Erwachen in Deutschland geht. Überrascht ist er am meisten vom Volk. Er stellt fest, dass er sein mögliches getan hat, um den Boden auf meine Weise zu bereinigen. Eine Fortexistenz sollte unmöglich sein. Daher wurde der Befehl ausgegeben, Bahnhöfe, Straßen, Brücken und Kraftwerke zu zerstören. Nachgelesen hat er es auch. Vor allem hat er sich deutlich ausgedrückt. Die Vernichtung von allen Versorgungseinrichtungen stand an. Dazu gehörten Werkstätten, Fabriken, Wasserwerke, Produktionsmittel, Telefonanlagen, Bauernhöfe – eben wirklich alles, wobei es sich um Sachmittel handelte. Ein sorgfältiges Vorgehen war angesagt. Zweifel durften bei einem derartigen Befehl nicht bestehen bleiben.

Etwas später geht es mit der Geschichte richtig los. Er erinnert sich daran ,das er erwacht ist. Es muss der frühe Nachmittag gewesen sein. Da öffnet er seine Augen und sieht über sich den Himmel. Gekennzeichnet war der Himmel von einem beeindruckenden Blau und von einer leichten Bewölkung. Allerdings war es sehr warm und somit konnte es sich nicht um den Monat April handeln. Fast schon war es heiß. Zugleich war es wiederum sehr ruhig. Von Feindfliegern war nichts zu sehen. Auch konnte er keine Geräusche von Geschützdonner vernehmen. Was er noch registrierte war, das es keine Luftschutzsirenen, kein Führerbunker und keine Reichskanzlei gab. Beim Bewegen des Kopfs konnte er feststellen, dass er auf dem Bon von einem unbebauten Grundstück lag. Umgeben war das Grundstück von aus Ziegel gemauerten Häuserwänden, wobei diese allerdings beschmiert waren. Da er sich über die Schmierereien ärgert, will er mit Dönitz sprechen. Leicht irritiert dachte er zunächst an einen Halbschlummer und vermutete, dass auch Dönitz irgendwo in der Nähe liegt. Doch er begriff, dass die Lage etwas eigenwilliges an sich hat, da es bei ihm auch nicht üblich ist, unter freiem Himmel zu kampieren. Er versuchte immer noch die Situation zu analysieren. Schließlich saß er zuletzt mit Eva zusammen, da er sich auch etwas Erholung gönnen wollte, so dass die Staatsgeschäfte einmal nicht im Vordergrund standen. Doch nun war die Situation anders und er musste herausfinden, was passiert war. Schon immer war er derjenige, der Situationen beobachtet und klug analysiert. Langsam beschäftigte er sich mit dem Aufstehen und traf schon bald auf einige Jugendliche, die er für Hitlerjungen hielt. Sie näherten sich ihm ohne den deutschen Gruß und wollten wissen, ob alles klar bei dem Meesta sei. Er traf noch auf weitere Menschen, die ihn ohne deutschen Gruß registrierten. Aufgrund seines etwas eigenartigen Outfits und seiner Frage nach der Reichskanzlei wurde er gefragt, ob er von Stefan Raab sei. Noch immer hat er nicht begriffen, in welcher Zeit er sich befindet.

Mehr zum Autor

Während sein Vater ungarischer Herkunft ist, stammt seine Mutter aus Deutschland. Studiert hat er in Erlangen Geschichte und Politik. Im Anschluss an das Studium arbeitete er als Journalist. Zunächst schrieb er für die Abendzeitung und den Kölner Express. Mittlerweile arbeitet er regelmäßig für „Die Welt“. Sein erfolgreiches Buch hinterlässt inzwischen auch auf den Bühnen des Theaters tiefe Eindrücke.

Wissenswertes zum Buch

Untertitel „Der Millionenseller zum Film“ – jetzt mit vielen Bildern zu dem Film

Mehr als 130 Wochen befand sich das Buch auf der Bestsellerliste. Davon war der Titel 27 Wochen auf Platz 1 zu finden. Übersetzt wurde das Buch in 41 Sprachen.

Fazit zum Buch

Auf den ersten Blick wirkt die Story schon etwas merkwürdig. Schließlich geht es bei der Geschichte doch immerhin um den Führer. Das eine oder andere Mal ertappt man sich bei kritischen Blicken auf die Geschichte. Doch dann kommt auch wieder die humoristische Variante ins Spiel, wenn allein die Geschichte um die technische Vorrichtung und das Internetz ins Spiel gebracht wird. Und dann beschäftigt er sich auch noch mit den Parlamentariern. Nach möglichen ersten Momenten der Sprachlosigkeit trifft man auf eine Geschichte, die eine hohe Spannung mit sich bringt. Als günstig erweist es sich, dass sich in dem Buch einige Bilder aus dem Kinofilm befinden. Dies unterstützt das bildliche Vorstellungsvermögen. Ein kleines Manko hat das Buch allerdings. Die Überschrift beim Prolog, bevor die Geschichte richtig beginnt, ist sehr schwach gedruckt. Das hätte etwas intensiver sein können, da die späteren Zahlen der Kapitel auch stärker gedruckt wurden. (Marina Teuscher – 11.02.2016)