Die Alchimistin 6

Bei der Alchemie handelt es sich um einen alten Bereich der Naturphilosophie. Es gibt Vermutungen, dass es bei den Alchimisten mit der Herstellung von Gold und Edelmetallen nur ein einziges Ziel gab. Im Zusammenhang damit war oft die Rede von der Gold- oder Edelmetallsynthese. Doch ist das Aufgabengebiet viel weiter umfaßt. Dies zeigen allein die Vorstellungen im Hinblick auf den Aufbau der Materie. Veränderungen brachten das 17. und 18. Jahrhundert mit sich. Zu dieser Zeit hielten die moderne Chemie sowie die Pharmakologie Einzug in die Welt. 

Es ist die Zeit des 19. Jahrhunderts, in der sie lebt. Dabei ist sie bereits in einen Konflikt verwickelt, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Auroa Institoris ist Alchimistin und verfolgt diesmal geheimnisvolle Spuren. Dabei stößt sie auf grauenvolle Taten. Was sie nicht ahnt, ist die Tatsache, dass sie bald vom Unglück verfolgt wird. Es kommt durch vermummte Kämpfer zur Entführung von ihrem Sohn und ihrer Nichte. Das ganze Chaos wird schlimmer und zieht tiefere Kreise bis ins Grauen hinein. In der Zwischenzeit gerät Aktivität von anderer Seite in die Geschichte. Da ist zum einen Großmeister Gillian, der erst seit kurzem bei den Templern im Amt ist. Zusammen mit Ordensschwester Karisma begibt er sich auf eine Suche. Es geht darum, den legendären Schatz des Ordens zu finden. Zum anderen hat sie schon dadurch ein Problem, dass sie und ihr Stiefbruder sich absolut nicht grün sind.

Als Sprecher sind in der Geschichte

Friedhelm Ptok
Yara Blumal-Meyers
Marie-Luise Schramm
Claudio Maniscalco
Ulrike Stürzbecher

und andere Sprecher zu hören.

Es ist ein Hörspiel, dass es schafft, auf die gesamte Serie neugierig zu machen. Schließlich stimmt schon das Timing der Geräusche, die der Geschichte den richtigen Hintergrund verleihen. Dazu kommt eine klug ausgearbeitete Geschichte, die spannend ist und die Betonung genau an den richtigen Stellen besitzt. Die Geschichte ist in sich geschlossen wie auch die anderen Folgen der Hörspielreihe. Daher kann eine Empfehlung zum Anhören ausgesprochen werden. Besonders dürften Freunde des mystischen Hörbuchs davon angetan sein. (Marina Teuscher – 03.07.2015)