Unter Strom

Österreich lädt mit besonders vielen Sehenswürdigkeiten zum Verweilen ein. Dazu gehört ohne Zweifel die Donau, bei der es sich um die wichtigste Schifffahrtsstraße handelt. Gerade der Donau und der damit verbundenen Donauschifffahrt verdankt die österreichische Region viel Anerkennung. Bereits zu Zeiten der Habsburger erfolgte die Nutzung der Wasserstraße. Selbst für den Güterverkehr wird die Wasserstraße genutzt. Österreich hat allerdings noch viel mehr Verkehrsstraßen, wie allein in der Hauptstadt Wien zu sehen ist. Diese Stadt sieht sich einer besonderen Belastungsprobe gegenüber gestellt.

Die Einleitung im Allgemeinen
Strom ist wohl eine der kostbarsten Errungenschaften der Zeit. Doch was ist, wenn plötzlich gegen vorhandene Stromnetze Angriffe ausgeübt werden? Plötzlich verschwindet ein Energielobbyist spurlos. Weiter geht es mit den Pipelines, die in die Luft gejagt werden. Noch schlimmer trifft es die österreichische Hauptstadt Wien, deren Stromnetz sogar lahmgelegt wird. Es stellt sich die Frage, ob diese Taten von einem Ökoterroristen stammen. Dies ruft Mira Valensky auf den Plan. Sie arbeitet als Journalistin in Wien. Mit ihrer Freundin Vesna Krajner geht Mira auf Spurensuche. Am Anfang scheint die Geschichte noch recht harmlos zu sein. Doch dann trifft die beiden der sprichwörtliche Schlag und sie stecken tief in einer wirklich komplizierten Geschichte.

Der tiefere Einblick in die Geschichte
Mira ist gerade beim Joggen. Da Da spürt sie im linken Knie ein Stechen. Doch trotz der Frage, ob eventuell ein Meniskusschaden vorliegt, läuft Mira weiter. Und sie will weiterlaufen, da alle joggen lernen können. Immerhin ist das eine ziemlich ruhige Gegend, wo sie läuft. Das ist für sie doch angenehm. Immerhin ist doch fast charmante 50 Jahre jung. Während sie jedoch am Laufen ist, fallen ihr Hubschrauber am Himmel auf. Sie fühlt sich für einen Moment verunsichert und läuft dennoch weiter. Insgesamt sieht sie etwa sechs Hubschrauber. Doch es kommt noch etwas krasser. In den Büschen begegnen ihr Soldaten. Diese dürfen nichts über ihre Mission erzählen. Langsam wird bei Mira die Neugier geweckt. Dazu kommt, dass Mira auf dem Weg von den Soldaten weg ziemlich ins Straucheln kommt. Dementsprechend schaut Mira’s Freundin ziemlich irritiert, als diese bei ihr auf dem Hof steht.

Über die Autorin
Geboren ist Eva Rossmann im Jahr 1962. Zuhause ist sie im niederösterreichischen Weinviertel. Tätig war sie zum einen als politische Journalistin. Gleichzeitg zeichnet sie sich durch ihre Erfahrung als Verfassungsjuristin aus. Als freischaffende Autorin sowie als Publizistin arbeitet Eva Rossmann mittlerweile seit 20 Jahren. Bei „Unter Strom“ handelt es sich um 14. Roman.

Zu ihren Romanen gehört unter anderem

Ausgejodelt
Freudsche Verbrechen
Kaltes Fleisch
Ausgekocht
Wahlkampf
Evelyns Fall

Es gibt diese Bücher, bei denen man auf den ersten drei Seiten weiß, das es sich lohnt, dies weiter zu lesen. Schon auf den ersten Seiten wird die Spannung wird das Geschehen besonders brisant. Das ist allerdings eine Variante, die der Geschichte fehlt. Leider wird es auf den folgenden Seiten nicht unbedingt spannender. Interessant man sich für diese Geschichten, sollte man nicht allzu viel an Spannung erwarten. Einstufen lässt sich dieses Buch in die Kategorien: Okay, ich kenne es jetzt. Etwas problematisch wird es allerdings, wenn man wie Eva Rossmann bereits 14 Bücher geschrieben hat. Da läuft man doch Gefahr, dass gewisse Erwartungen an einen gestellt werden. Sofern diese dann nicht erfüllt werden, wird es doch etwas komplizierter. Geht man mit etwas Bedacht an die Geschichte, können damit interessante Stunden vergehen. Schließlich hat die Story, auch wenn etwas mehr Spannung angesagt wäre, doch ein interessantes Thema zum Inhalt, so dass es einigen Gesprächsstoff geben kann. (Marina Teuscher – 17.11.2014)