Level 26: Dunkle Offenbarung

Für viele Menschen sind Rätsel eine der schönsten Beschäftigungen. Dabei gibt es ja auch ziemlich unterschiedliche Rätsel, die alle über das Denken gelöst werden. Unterschieden werden kann zwischen den lösbaren Rätseln, den unlösbaren Rätseln und noch weiteren Rätseln. Wird der Blick auf die lösbaren Rätsel gerichtet, so kann von diesen als die Form gesprochen werden, die die einzig wahren Rätsel darstellen. Um diese zu lösen, sind lediglich der Verstand und die Gewitztheit erforderlich. Schon seit Jahrhunderten werden Rätsel immer wieder mit Begeisterung gelöst, wie auch an den unzähligen Rätselheften mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden deutlich wird. Doch was ist eigentlich, wenn die Rätsel noch aus anderen Gründen eingesetzt werden, wie in dem Roman „Level 26 – Die dunkle Offenbarung“?

Die Einleitung im Allgemeinen

Zitat:
„Ich bin das Entsetzen und die Angst. Du kannst mich nicht berühren. Und wenn ich mit Dir fertig bin, kannst Du Dich nicht an mich erinnern. Was bin ich? Zitat Ende.

Würde man dieses Rätsel beantworten wollen, so könnte die Antwort darauf lautetn: Dein Alptraum. Zu einem Alptraum kommt es in dem Buch auch des Öfteren. Jedes Mal, bevor der Killer eine solche Greueltat begeht, trifft ein solches Rätsel an den entsprechenden Stellen ein. Von den Medien wird er als „Labyrinth“ bezeichnet. Sogar international sorgen seine spektakulären Taten für Aufsehen. Hinsichtlich seiner Gefährlichkeit wird er als Killer auf Level 26 eingestuft. Das bedeutet, dass es sich um einen der gefährlichsten Serientäter überhaupt handelt. Doch es gibt einen, der keine Probleme hat, die Täter zu finden und zu überführen. Um dieses Monster zu finden, das in Menschengestalt herumläuft, tut er sich mit den besten Leuten zusammen, die es in der Verbrechensbekämpfung gibt. Mit ihnen geht er auf die Jagd, um den Killer mit seinem Treiben ein für alle Mal zu stoppen…

Der tiefere Blick in die Geschichte
Es wird zunächst daran erinnert, wie Strafverfolgungsbehörden die Täter einstuft, bevor die Geschichte richtig beginnt. Auch wird erklärt, dass es nur einen gibt, der die Täter der Stufe 26 fassen kann. Erzählt wird die Geschichte teilweise aus der Ich-Perspektive. Dann wird das Labyrinth betreten, wobei zunächst ein Obdachloser im Mittelpunkt der Geschichte steht. Er befindet sich zunächst gegenüber der Los Angeles City Hall. Zunächst scheint nicht ganz klar zu sein, was er möchte. Doch er ist gut auf seine Aufgabe trainiert worden. Daher nimmt er die Kiste in die Hand und geht über die Straße in Richtung des neuen Gebäudes der Polizeiverwaltung. Innen drin wird er natürlich von einem Beamten begrüßt, dem er die Kiste entgegenhält, ganz so wie man es ihm beigebracht hat. Einige Zeit später trifft Steve Dark im Stadtzentrum von Los Angeles ein, wo sich das Präsidium des LAPD befindet. Dort ist alles in heller Aufruhr und es scheint fast so, als das er nicht reinkommen würde. Allerdings holt er dann sein Handy heraus und zeigt es einem Cop vor, nachdem er auf einen Knopf gedrückt hat. So darf er dann ins Präsidium herein, da sich in dem Handy eine digitale Dienstmarke befindet. Mittels dieser Marke kann er somit fast jede Polizeiabsperrung durchqueren und kann sich somit jetzt auch in dem Verhörzimmer umsehen, indem es zu einer Explosion gekommen ist. Jedoch ist nicht der Pappkarton explodiert, sondern der Obdachlose. Dies hat natürlich zu einer Reihe von Opfern geführt und nun wird Steve Dark sich an den Ermittlungen beteiligen. Eines weiß er aus seiner jahrelangen Erfahrung als Cop. Pakete werden niemals von Terroristen zurückgelassen. Es muss also etwas anders hinter der Tat stecken…

Mehr zum Autor
Geschrieben wurde das Buch von Anthony E. Zuiker und Duane Swierczynski. Gerade der Amerikaner Anthony Zuiker hat an Berühmtheit gewonnen. Er arbeitet als Drehbuchautor und als Produzent. Von ihm kamen die grundlegenden Gedanken für die Fernsehserie CSI, die weltweit erfolgreich wurde. Aufgrund des großen Erfolges wurden bald Ableger in Form von CSI Miami und CSI New York produziert. Seit der 12. Staffel heißt die Serie nun CSI Vegas, wobei der Originaltitel CSI: Crime Scene Investigation lautet. Produziert wurden inzwischen mehr als 315 Folgen. Zwischenzeitlich konzentriert sich Anthony E. Zuiker auch hinundwieder auf das Schreiben. So ist nun mittlerweile Band 26 der Reihe Level 26 erschienen.

Außerdem war Duane Swierszynski an den Arbeiten zu diesem Buch beteiligt. Er hat sich ebenfalls bereits einen Namen gemacht, da er schon mehrere Sachbücher sowie auch Thriller geschrieben hat. Auch war er schon als Texter bei verschiedenen Marvel Comics tätig.

Fazit:
Auch wenn ich früher nicht gern gelesen habe – hab schließlich oft genug Gesetze auf Arbeit gelesen – so macht es doch immer mehr Spaß, diese Thriller zu lesen. Besonders brisant ist gerade diese Thematik, dass es nur einen einzigen Mann gibt, der die in Level 26 eingestuften Täter finden und festnehmen kann. In der Geschichte wird ganz deutlich, dass er ein außergewöhnliches Gespür für viele Situationen hat. So macht er sich mit akribischer Genauigkeit auf die Suche nach dem Täter beziehungweise auf mögliche Komplizen. Dabei wird er rund um die Welt geführt, weil der Täter natürlich nicht nur einmal „zuschlägt“. Es bleibt auch nicht aus, dass es zum direkten Gespräch mit Labyrinth kommt. Dabei treten ein paar interessante Thesen hervor, die von Labyrinth als Motiv angeführt werden. Auch dieser Band der Reihe kann als gut gelungen bezeichnet werden, bietet er doch eine sehr explosive Mischung, die spannende Nachmittage garantiert. (Marina Teuscher – 17.06.2014)