Ins Gras beißen die anderen

Ein Garten ist voller Überraschungen, da sich die vielfältigsten Möglichkeiten zum Gestalten anbieten. Meist wird eine gemischte Gestaltung in Erwägung gezogen. Das bedeutet, es werden Beete mit Rasenflächen kombiniert. Manchmal werden auch Bäume gepflanzt. Es wird also eine ganz individuelle Atmosphäre im Garten geschaffen. Mitunter können die Gärten allerdings noch weitere, auch unangenehme, Überraschungen in sich bergen. Beispielsweise kann es sich dabei auch um eine vergrabene Leiche handeln, wie in dem nun erschienenen Buch.

Die Einleitung im Allgemeinen
Es ist nicht so einfach, seinen Frieden zu finden. Schließlich ist in seinem Garten eine Leiche zu finden. Dabei handelt es sich um den Garten von Jason Getty. Man kann es nicht unbedingt als eine gelungene Idee bezeichnen, dass Jason einen Mann umgebracht hat. Gescheiter wird die Geschichte auch dadurch nicht, dass dieser das Opfer im Garten vergraben hat. Jason könnte also ein ganz normales Leben führen, wären da nicht die Alpträume, die ihn ständig heimsuchen würden. Doch ein Jahr später beginnt die Geschichte richtig. Es wird eine Leiche auf seinem Grundstück gefunden. Allerdings handelt es sich nicht um die Leiche, die Jason vergraben hat. Nun ist guter Rat teuer, da das Grundstück offenbar noch eine Vielzahl weiterer Geheimnissee zu verbergen scheint.

Ein Einblick in die Geschichte
Für Jason Getty ist das Leben schon lange nicht mehr leicht und friedlich. Schließlich gibt es da doch die Leiche, die er in seinem Garten vergraben hat. Besonders zeigt sich die Angst auch in der Nacht. Dann schnüren die Ängste den Hals immer wieder zu. Die Hände fangen an zu kribbeln und auch immer noch fährt ihm der Schreck in die Glieder. Dabei ist es doch nun immerhin schon 17 Monate her, als er sich damit beschäftigte, dass er eine Leiche zu vergraben hatte. Zu finden war die Leiche, was nur er wußte, an der unteren Grundstücksgrenze. Wenn allerdings der Hund von der Nachbarin etwas in seinem Maul hatte, was er nicht gleich identifizieren konnte. Jedoch erinnert er sich nicht so sehr an die Tatsache selber, sondern beschäftigt sich in der Nacht vielmehr mit dem Vergraben und mit dem besprenkelten Laken. Nun wußte er ja auch nicht, ob er wirklich tief genug gegraben hatte. Besonders ganz frisch nach der Tat erfaßte ihn die Unruhe regelmäßig. Einige Monate später wurde es ruhiger und doch flammte alles wieder auf, als der Jahrestag des Geschehens seinen Anlauf auf das Gedächtnis von Jason nahm. Und doch kam wenige Monate später noch ein Tag, der alles verändern sollte. Calvin war in seinem Garten aktiv. Was er dort zusammen mit anderen fand, weckte das Entsetzen in den Männern – erstaunlicherweise auch in Jason. Es wurde nämlich eine Leiche gefunden und bei dieser handelte es sich nicht um die Leiche, die Jason vergraben hatte.

Mehr zur Autorin
Geschrieben wurde der Roman von Jamie Morrison. Sie ist Chefredakteurin und arbeitet bei der sehr bekannten Plattform www.authorscoop.com. Mit ihrer Familie lebt sie im Westen des amerikanischen Bundesstaates North Carolina.

Fazit
Das ist eine schöne Geschichte, die man so herrlich wieder von zwei Seiten betrachten kann. Sie zeigt zum einen nämlich auch auf, wie schnell einen als ganz normaler Mensch das Unglück ereilen kann. Doch das Leben dann mit den Geschehnissen kann manchmal nicht so einfach sein. Man merkt dies Jason immer wieder mit den Ereignissen zu kämpfen ist. Interessant wird es, als zunächst die erste Leiche gefunden wird, von der er nichts wußte. Von da an überschlagen sich die Ereignissen schon etwas, wie beispielsweise mir Reird, der spurlos verschwindet. Man fiebert schon recht interessiert mit, wie Jason mit der Angst lebt, dass sein dunkles Geheimnis auffliegen könnte. Da Jamie damit ihren Debutroman geschrieben hat, der bei vielen Eindruck hinterlassen hat, dürften von ihr noch einige überraschende Geschichten zu erwarten sein. Wenn diese auch so gut übersetzt werden, dürfte gelungenen Krimi-Abenden nichts im Wege stehen, wobei auch die anderen Facetten des Lebens recht geschickt berücksichtigt werden. (Marina Teuscher – 12.06.2014)