Ein Geschenk von Bob

Es gibt eine Tätigkeit, der nicht immer die volle Aufmerksamkeit zukommt. Dabei handelt es sich um die ehrenamtlichen Helfer. Sie sind oft in Bereichen tätig, in denen ganz besonders viel Empathie gefragt ist. Schließlich treffen sie auf menschen, die es im Leben nicht wirklich einfach haben. Eine Krankheit reicht schon aus, um aus dem Gleichgewicht des lebens zu geraten. In diesem Moment stehen viele ehrenamtliche Helfer anderen zur Seite. Mitunter betreuen Menschen auch Tiere ehrenamtlich. Sie bieten eine Pflegestelle für Tiere an, wenn diese nicht mehr bei ihren Besitzern bleiben können. So gibt es beispielsweise Pflegestellen für Meerschweinchen. Es bleibt nur zu hoffen, das man der ehrenamtlichen Tätigkeit auch weiterhin viel Aufmerksamkeit schenkt. All diesen Helfern dankt James in seinem Schlußwort zu dem Buch „Ein Geschenk von Bob“. Jetzt ist das Buch im Handel erhältlich.

Die Einleitung im Allgemeinen
Der Blick fällt zurück auf den Winter 2010. Es ist ein ziemlich harter Winter in England. Heftige Blizzards prägen das Bild des Winters. Nebne bitterer Kälte ist sogar in London Schnee zu sehen. Dazu kommt, dass die Zeit nicht unbedingt reich von Geld gesegnet ist. Ein großer Teil der Londoner Bevölkerung zeiht in aller Hektik durch die Straßen von London, um die Weihnachtszeit vorzubereiten. Sie genießen dabei den Anblick einer vorweihnachtlich idyllisch geschmückten Stadt. Inmitten dieser Hektik lebt James und versucht seine Lebensqualität zu verbessern. Immerhin will er doch wenigstens Strom und Gas bezahlen können. Und dann steht auch noch Weihnachten vor der Tür. Es handelt sich allerdings um ein Fest, dass für James keine hohe Bedeutung besitzt. Eher ist es für ihn fast eine Zeit zum Verzweifeln. Doch dann kommt es ganz anders als er denkt. Das liegt natürlich an Bob.

Der tiefere Einblick in die Geschichte

Das Abenteuer beginnt mit zwei Zitaten:
Zitat Anfang: Vielleicht dachte der Grinch, ist Weihnachten doch keine Erfindung der Kaufleute. Zitat (Dr. Suess) Ende

Zitat Anfang: Zeit, die man mit Katzen verschwendet, ist niemals verschwendet. Zitat (Sidonie Gabrielle Colette) Ende

Dann beginnt die Geschichte zunächst mit einem Blick auf den Dezember 2013. Genauer gesagt beginnt die Handlung in den ersten Tagen vom Dezember. Am Trafalgar Square in einem Hotel herrscht jedoch schon Stimmung. Im Mittelpunkt steht ein Ballsaal mit einer verspiegelten Inneneinrichtung. Dort befinden sich an diesem Abend etwa 200 Leute. Daher klingt auch fröhliches Stimmengewirr aus dem Raum. Zwischendurch wurde und wird Champagner an die Gäste verteilt. Es ist um die Mittagszeit, als dieser Empfang stattfindet. Als Gastgeber fungierte ein großer Londoner Verlag. Viele namhafte Autoren haben an diesem Tag den Weg zu diesem Ereignis gefunden. Einige Personen kennt James sogar aus Film und Fernsehen. Und die Gäste scheinen sich auch untereinander zu kennen. Nur James fühlt sich etwas fremd. Schließlich sind es einige der ersten Schritte, die er in diese Welt macht. Daher will er die goldgeprägte Einladungskarte behalten. Die Geschäftsführerin hatte ihn und seine Begleitung sogar namentlich erwähnt. Und niemand anderes als Bob war an diesem Abend sein Begleiter. Er zog die Aufmerksamkeit auf sich, was James ganz recht war. Diese Welt war ja immer noch neu für ihn. James kommt dabei darauf zu sprechen, wie ihm Bob sechs zuvor das Leben gerettet hat. Das Leben von James war eh gerade schwierig. Im Hausflur fand er dann Bob. Zu dem Zeitpunkt war er gerade zum Ex-Junkie geworden. Nun hat er plötzlichen Verantwortung nach dem sein Leben für eine ganze Weile fad war. Durch die Verantworutng für Bob bekam sein Leben noch viel mehr Sinn. Er fing schon bald an, sich über Bob zu freuen. Schließlich ist er als Kater intelligent und einfallsreich . Beide waren zusammen unterwegs , als James als Zeitungsverkäufer und als Musikant gearbeitet hat. Vor allem erhielt James plötzlich einen Grund aufzustehen. Dann kommt er darauf zu sprechen, was er erwartet hat, als sein erstes Buch erschien. Seine Erwartungen waren nämlich sehr gering und wurden um ein Vielfaches übertroffen. Doch beim Blick zurück auf die Feier stehen James und besonders Bob im Mittelpunkt. Als sich die Feier dann dem Ende näherte, wollte mit Bob gerade losgehen. Dann fragt ihn jedoch eine weibliche Stimme, ob sie Bob streicheln dürfte. Dabei handelte es sich um Kinderbuchautorin Jacqueline Wils, eine nationale Berühmtheit. James ist richtig Baff, als er sie sieht. Nach einem Gespräch entschließt sich James mit Bob nach Hause zu gehen. Ein Taxi ist allerdings nicht so leicht zu bekommen. Und dann kommt der Moment, als er an das Jahr 2010 zurückdenkt, ein Jahr, in dem er eine schwere Prüfung bestehen musste.

Weitere Werke von James Bowen
Bob der Streuner
Bob und wie er die Welt sieht
Bob, der Streuner – Die Geschichte einer außergewöhnlichen Katze
Bob, der Streuner – Das ist meine Geschichte (für Kinder ab vier Jahren)

Übersetzt wurde die Geschichte aus dem Englischen von Ursula Mensah.

Fazit
Der Erfolg von James und seinem Kater Bob beruht zu einem großen Teil auf der enormen Menschlichkeit, die aus diesen Geschichten spricht. Deutlich wird dies daran, als James auf das Verantwortungsgefühl zu sprechen kommt, was ihm Bob geschenkt hat. Da war plötzlich jemand, der ihn brauchte, so dass sich das Aufstehen lohnt. Insbesondere, wenn man krank ist, und beispielsweise gegen Krebs behandelt wird, ist etwas zusätzliche Motivation gut. Dies kann ich nur bestätigen. Schließlich sitzen Tiere morgens oft schon da und warten darauf, dass man endlich aufsteht. Dies erlebt man in der Regel auch mit Meeris. Und jeder Tierliebhaber wird dem Zitat beipflichten, dass mit Tieren verbrachte Zeit niemals verschwendet ist. Zu spüren ist dies während der gesamten Erzählung. Da es viele geben wird, die bereits in das Leben von Bob geschaut haben, wird auch dieses gelungene Buch mit seinen schönen Illustrationen viele Fans anziehen. (Marina Teuscher)