Das Sternenglöckchen

Erzählt wird die Geschichte von Karel Szesny. Er widmet in der Hauptsache einem Erwachsenen, der einst eine der schönsten Kindergeschichten geschrieben hat. Dabei handelt es sich um Antoine de Saint-Exupery, der seinerzeit Pilot und Schriftsteller war. Bei der Geschichte handelt es sich um „Der kleine Prinz“. Veröffentlicht wurde die Geschichte zusammen mit dem „Brief an eine Geisel“ Anfang des Jahres 1943. In der Geschichte muss ein Flieger in der Wüste notlanden und lernt dort einen kleinen ungewöhnlichen Jungen kennen. Dieser stammt nämlich von einem Asteroiden und muss nunmehr plötzlich auf der Erde klar kommen. Mittlerweile wurden bereits mehr als 80 Millionen Exemplare dieser Geschichte verkauft. Damit gehört das Buch zu den Büchern, die weltweit am meisten verkauft worden sind. Ihm beziehungsweise dem kleinen Jungen, der er einst war, ist jetzt die Geschichte vom „Sternenglöckchen“ gewidmet worden.

Eine allgemeine Einleitung
Der Autor hat auch für die Rückseite des Buches eine kleine Widmung verfasst. Darin wendet er sich an die Kinder, die Erwachsenen und an alle diejenigen, die einmal Kinder gewesen sind. Es geht um ein Glöckchen, das dem ähnlich ist, das die kleine Elisa mitbekommen hat, als sie auf ihre letzte Sternenreise ging. Er wünscht sich, dass dieses Glöckchen allen so viel Glück bringt, wie es bei der kleinen Elisa war. Sicher ist er sich auch darüber, das sie das Ziel ihrer Reise schon längst erreicht hat.

Der genauere Blick auf die Geschichte
Das Buch beginnt zunächst mit einer Erlaubniserteilung zum Lesen, die sich auf die Erwachsenen bezieht, die nie vergessen haben, das sie auch einmal Kind waren. Anschließend erfolgt die Erklärung, warum Karel Szesny Antoine das Buch widmet. Die Erklärung dazu findet sich auch in der Einleitung dieser Rezension. Und dann geht das Abenteuer dieser Geschichte los, als es zu einer merkwürdigen Autopanne kommt. Doch zunächst möchte er eine Geschichte erzählen. Es ist die Geschichte von Elisa und ihm oder doch auch die Geschichte von Elisa und dem Fuchs. Doch er ist auch ein wenig aufgeregt und denkt daran, was ihm einst seine Mutter gesagt hat, was er in solch überhasteten Momenten tun soll. Genau das führt er dann auch durch und erzählt dann weiter, das seine Geschichte doch viel mehr Zeit in Anspruch nehmen wird. Dabei betrifft die Geschichte laut seiner Aussage auch alle. Gerade ist er wieder einmal mit dem Auto beruflich unterwegs. Er wollte an diesem Tag einfach alles einmal schneller machen und bog mit seinem Wagen in eine Landstraße ein. Diese sollte sich allerdings als viel umständlicher erweisen, weil er Felder überqueren und Schlaglöchern ausweichen musste. Dann plötzlich geht sogar der Motor aus und das bei einem Auto, das bisher immer für die größte Zuverlässigkeit stand, auch wenn es schon ein älteres Modell war. Natürlich treten solche Situationen immer dann auf, wenn man es eilig hat. Dies war für ihn an diesem Tag so. Nun wollte er sich den Motor anschauen und anschließend mit seinem Handy eine Werkstatt ausfindig machen. Ausgerechnet da muss er feststellen, dass er in der Region keinen Empfang hat. Also musste er sich selber daran machen, die Ursache herauszufinden, warum der Motor plötzlich gestreikt hat. In dem Moment, als er seinen Kopf unter die Motorhaube gesteckt hat, hört er die Stimme eines kleinen Mädchens…

Einige Kapitel des Buches
Das geheimnisvolle Laboratorium
Die springende Erfindung
Die größte Erfindung aller Zeiten
Der verborgene Sinn
Der Hutkrempenplanet
Der königliche Präsident

Mehr Informationen zum Verlag
Es ist ein kleiner Verlag, der sehr engagiert seiner Arbeit nachgeht. Seinen Sitz hat der Abentheuer Verlag in Berlin-Charlottenburg. In den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen die Mitarbeiter des Verlages beispielsweise christliche Werte oder besondere Tugenden wie selbstlose Hilfsbereitschaft. Doch auch der der weise Humanismus wird die Arbeit des Verlages mitbestimmen. So sind dort Bücher wie „Die Wolkenbolde“ oder „Was ist Frieden?“ oder „Was ist Liebe?“ zu finden. Als kommende Neuerscheinung freut man sich dort über „Quatsch und die Nasenbärbande“.

Drei Details zum Buch
Erschienen ist das Buch im Abentheuer Verlag Horbol Berlin. Die Illustrationen erfolgten durch Karel Szesny. Für das Lektorat liegt die Verantwortung bei Katrin Schrake.

Fazit
Schon die Illustrationen sind sehr gelungen und lassen die feine hintergründige Mischung der Geschichte erahnen. Von Bedeutung sind dabei die Werte, die unser Leben begleiten, wie beispielsweise Freundschaft und Treue. Auch ein Kinderlächeln kann schon viel unheimlich viel Wert besitzen. Genau das spiegelt die Geschichte wieder, die auf eine sehr warme Weise erzählt wird. Außerdem werden in dem Buch Situationen geschildert, die zum Leben gehören. Schließlich beschäftigt sich Elisa sehr intensiv mit der Geschichte des kleinen Prinzen und muss dabei die eine oder andere Erfahrung machen. Dieses Buch regt zum Lesen an und vermittelt gerade auch Kindern einige Werte, die man sich immer wieder bewußt machen sollte. Insofern gibt es eine Leseempfehlung für das Buch. (Marina Teuscher – 06.06.2014)