Bob und wie er die Welt sieht

Mit Haustieren zu leben ist in der Regel in unglaublich vielen Fällen eine Bereicherung. Dies liegt daran, das einem Tiere viel lehren können. Das gilt vor allem für eines der wichtigsten Gefühle überhaupt – der Übernahme von Verantwortung. Zu einer wichtigen Aufgabe kann das beispielsweise werden, wenn sich Menschen nach einer schweren Erkrankung in der Rekonvaleszens befinden. Dann kann es sehr hilfreich sein, wenn man bereits am frühen Morgen angeschaut wird und sich um die Verpflegung eines Tieres kümmern darf. Die Tiere dankein es einem dafür mit unzähligen schönen gemeinschaftlichen ruhigen Stunden. Vor allem spielt es sdabei auch keine Rolle, um was für ein Tier es sich ganz genaut, schaffen einen Hund wie beispiellweise oder einem deutschen Schäerhand. Und andere finden es wiederum lebenswertb, mit sechs Meerschweinchen zu leben. Ich habe diese Erfahrung gemacht und möchte sie keinen Tag missen. So geht das auch James, an dessen Seite seit längerem Kater Bob lebt.

Mit seinem ersten Buch hat James Bowen bereits beschrieben, wieso und weshalb ausgerechnet sein Leben verkehrt verlief und wie sein Kater sein Leben Schritt für Schritt verändert. Nun schildert er zudem weitere Episoden des Lebens mit Rob, einer ganz besonderen Freundschaft.

Die Einleitung im Allgemeinen
Kater Bob hat das Leben von James sehr verändert. Dieser lebte einst obdachlos und war als Straßenmusiker unterwegs. Eine Perspektive hatte er nicht wirklich. Ihm fehlte auch die Idee, was er aus seinem Leben machen konnte. Inzwischen hat sich sein Leben soweit. Ihm fehlte vor allem auch die Idee, was er aus seinem Leben machen konnte. Inzwischen hat sich sein Leben soweit wieder geordnet, dass er mit beiden Beinen wieder fester im Leben steht. Auch von der Vergangenheit hat er seinen Abschied genommen. Doch was hat er von der Zukunft zu erwarten? Es scheint so, als wenn er noch Begleitung auf seinem Weg braucht, wenn er diesen Weg weiter einhalten will. Mit Bob hat er einen besonders zuverlässigen Freund an seiner Seite, der auch noch besonders klug ist.

Ein tieferer Einblick in die Abenteuer mit Bob
Es beginnt alles an einem Tag, an dem fast jeder Handschlag glatt daneben geht. Dies fängt schon damit an, dass der Wecker nicht klingelt. Die Folge davon ist, dass James verschläft. Damit kommen James und Bob letztendlich viel zu spät aus dem Haus los. Doch es kommt noch ein wenig problematischer, als die beiden im Bus unterwegs sind. Während Bob eben noch dabei war, ein wenig zu dösen, wird er plötzlich hellwach und etwas zu riechen scheint. Inzwischen hat James auch schon in den vergangenen Jahren begriffen, dass etwas ernstes im „Anflug“ ist, wenn Bob so reagiert. Und da sind sie dann plötzlich auch – die Rauchschwaden, die in Sekundenschnelle den Bus durchziehen. Da ist außerdem auch schon die Stimme des Fahrers zu hören, der das sofortige Verlassen des Busses anordnet. Demzufolge ist natürlich erst einmal Panik angesagt, wobei James und sein Kater doch eher ruhiger bleiben. Nachdem alles in Sicherheit ist, wird auch schon bald die Ursache in Form eines überhitzten Motors gefunden wird. An einem anderen Tag macht sich James Sorgen um Bob, der nirgend zu finden ist. Das kommt allerdings daher, das sich Bob gern ein Sonnenbad an einem ungewöhnlichen Platz sucht.

Fazit
Es sind Geschichten, wie sie das Leben mitunter schreibt. Und gerade das macht dieses Buch besonders sympathisch. Aufgezeigt wird ganz deutlich, dass einen mit Tieren eine besondere Freundschaft erwartet. Vor allem aber sind Tiere immer wieder für einen da. Spannend wird das Leben zudem oft dadurch, dass Tiere wie Kater Bob ihren Instinkt nutzen und einen so oft in die richtige Richtung schicken. Vor allem aber sind es auch recht sympathische Geschichten, die einen des Öfteren Schmunzeln lassen, wie zum Beispiel die Geschichte mit dem Dachsims und dem leichtfüßig tänzelnden Bob. Kombiniert werden diese Geschichten mit einigen Bildern, welche Coolness der Kater besitzt, wobei er diese auch klug einzusetzen weiß. Solche Geschichten machen eben einfach Spaß und untermauern einmal mehr, welche wichtige Bedeutung den Tieren zu kommt. (Marina Teuscher – 14.04.2014)