Agatha Raisin und die tote Gärtnerin

Die schottische Schriftstellerin Marion Chesny hat eine unter einer Reihe von Pseudonymen ihre Werke veröffentlicht. Geboren ist sie dabei in der Stadt Glasgow, die auch als Arbeiterstadt bekannt ist. Bestimmt wird das Bild von Glasgow unter anderem von vier Universitäten. Dort haben Gäste Gelegenheit, beispielsweise St. Mungo’s Cathedral zu besuchen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören ferner unter anderem der George Square und City Chambers. Ferner sollten sich Gäste bei einem Besuch die Glasgow University anschauen. Die Universität sowie der ehemalige Bahnhof St. Enoch sind ebenfalls attraktive Ziele, die auf dem Besuchsplan stehen sollten. Vor allem können sich Leser mit dem Schaffen der Schriftstellerin befassen, die unter anderem die Reihe Hamish Macbeth entwickelt hat. Aus diesen Geschichten wurde in den Jahren 1995 bis 1997 eine Serie bei der BBC gedreht. Jetzt ist der neueste Roman unter dem Titel Agatha Raisin und die tote Gärtnerin erschienen.

Der allgemeine Einblick in die Handlung

Nun ist Agatha also endlich wieder zu Hause. Gerade war sie auf Weltreise, die vielleicht manchmal einige anstrengende Facetten hatte. Nun betritt sie endlich wieder ihr Cotswolds-Cottage. Endlich kann sie die Ruhe genießen. Und doch ist alles ein wenig anders als bisher. Mit Mary Fortune ist das Leben in der Gegend etwas unruhiger geworden, was besonders die Männer spüren. Diese will nun auch an der Gartenschau teilnehmen, die unmittelbar bevorsteht. Agatha macht daher schon Pläne, wie sie es schaffen kann, diese im Wettbewerb auszustechen. Allerdings macht sie sich dabei einige Gedanken zu viel.

Der tiefere Blick in die Geschichte

Der Winter war mild und feucht gewesen. Nun war der Frühling auf dem Vormarsch. Zu diesem Zeitpunkt kehrt Agatha Raisin in ihr Dorf nach Hause. Sie lebt ja in Carsely. Die Zeit, so sagt sie sich, war doch einfach wunderschön. Von New York ging die Reise von Agatha weiter zu den Bermuda Inseln. Ferner hat sie während dieser Zeit Montreal, Paris, Italien, Griechenland und die Türkei gesehen. Ursprünglich ist sie eine Frau, die über ein gutes Vermögen verfügt. Wiederum ist sie jedoch nicht der Mensch, der einfach nur so sein Geld zum Vergnügen ausgibt. Daher plagt sie schon ein wenig das schlechte Gewissen. Doch sie will das ganz geschickt überspielen. Inzwischen hat sie auch ihre Kater aus der Pension abgeholt und ist nun auf dem Weg in ihr heimatliches Reich. Unter anderem macht sie dabei noch einen Besuch bei der Vikarsfrau und genießt es doch sichtlich, als sie warmherzig begrüßt wird, auch wenn ihre Reaktion am Anfang etwas schroffer war. Natürlich trifft sie auch auf ihren Nachbarn, der sich allerdings ihr gegenüber sehr kühl verhält. Dies hat auch einen triftigen Grund. Schließlich hat James doch einen recht intensiven Kontakt mit Mary Fortune. Beide verstehen sich sehr gut. Die junge Frau hat mit der Gärtnerei ein Hobby, mit dem sie zusätzlich Aufmerksamkeit erregt. Schließlich betreibt sie dieses Hobby mit sehr viel Leidenschaft. Doch genau dieses Hobby soll der jungen Mary eines Tages zum Verhängnis werden. Dabei hatte sie sich gerade auf die Gartenschau vorbereitet. Genau dies hatte auch Agathe vor, wobei sie sich mit Mary messen wollte. Nun stolpert sie über diese und wird prompt in neue Ermittlungen hineingezogen. Schließlich lässt sie die Geschichte nicht los, wie sie Mary gefunden wird.

Fazit

Bei Agathe Raisin fühlt man sich so ein bisschen in frühere Jahrzehnte zurück versetzt, als Miss Marple die Herzen ihrer Fans erobert hat. Sie hat mit dem ihr ureigenen Charme so manch kniffligen Fall gelöst. Genauso schafft dies Agathe. Schon ihre Lebensart lässt sich gut lesen und verleitet einen, das Buch weiterzulesen. Vor allem ist es auch recht interessant, dass sich James und Agathe dann zusammenraufen, um den Fall zu lösen. Beide verbindet nämlich, die Lust zu Rätsel zu lösen und dafür ein wenig in der Gegend umherzuschnüffeln. Insofern lässt sich die Geschichte auch aufgrund der Charaktere wieder gut lesen, auch wenn kein hochwertiger Thriller in ihr verborgen ist. (Marina Teuscher – 01.10.2014)