Open Season: Scared Silly – Mai 2016

Seinen Anfang nahm die Geschichte mit Open Season, dem ersten Teil, dessen Aufführung in den Jahren 2006 in den Kinos erfolgte. Bereits im Teil liehen Stars wie Martin Lawrence und Ashton Kutcher den Tieren im Film ihre Stimme. In den Jahren 2008 und 2010 folgen Teil 2 und Teil 3. Zwischenzeitlich ist sogar ein Videospiel erschienen. Nun feiert Teil 4 seine Premiere.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht zunächst der Hirsch Elliot, der als großmäulig bekannt ist. Während eines nächtlichen Lagersfeuers kommt seine große Stunde.

Er erzählt eine Gruselgeschichte. Genug Zuhörer findet er unter den Waldtieren. Sie hören die Geschichte von dem Werwolf Wailing Wampus, der in der Nähe sein Unwesen treibt. Unter den Tieren befindet sich der Grizzly Boog, der bei Menschen aufwuchs und zur Ängstlichkeit neigt. Ihm geht die Geschichte soweit unter die Haut, dass er sie wörtlich nimmt. Er fängt an, sich zu beobachten. Schon scheint es bei Anzeichen zu geben, so dass eine Aktivität im Hinblick auf Werwölfe vorliegt. Von der Geschichte mit den Werwölfen hört auch ein schießwütiger Jägersmann. Diesem erscheint sein Leben als sehr trist, auch wenn er als Wildhüter arbeitet. Allerdings nehmen die Gerüchte um die Werwölfe immer

mehr Gestalt an. Deswegen erscheint es der richtige Zeitpunkt zu sein, die Gewehre aus dem Winterschlaf zu holen und auf die Jagd zu gehen. Schließlich glauben bald immer mehr daran, dass ein Werwolf im Nationalpark sein Unwesen treibt. Daher müssen die Tiere und auch die Menschen gemeinsam stark sein, um sich der möglichen Gefahr zu stellen.

 

Werwölfe besitzen etwas Mystisches. Und so fängt auch die Geschichte mit einer mystischen Einführung an. Elliot erzählt seine Geschichte und schafft es, tatsächlich Verunsicherung zu streuen. Dadurch kommt es zu einer Vielzahl von komischen Reaktionen und einigen Wortgefechten, die Spaß machen, selbst wenn Zuschauer die vorherigen Filme noch nicht gesehen haben. Schließlich handelt es sich um eine in sich geschlossene Geschichte. Gut ist dabei, dass viele Charaktere weiterhin dabei sind. So bleibt die engere Bindung an die Geschichte erhalten und macht diejenigen neugierig, die die ersten Teile noch nicht kennen. (Marina Teuscher – 03.05.2016)