How The West was won

Es gab eine Zeit, in der in den USA in vielen Staaten die unberührte Natur im Vordergrund stand. Wüste, Kakteen und die weite freie Landschaft standen im Vordergrund. Erst langsam sollte sich das Landschaftsbild im Laufe des 19. Jahrhundert ändern. Immer mehr Siedler kamen ins Land, wobei sich auch das Bild der Bevölkerung mehr und mehr vermischte. Genau in diese Zeit führt der Film „How the West was won“ zurück. Dabei kommt es zur Betrachtung eines Zeitraumes von ungefähr fünf Jahrzehnten.

Die Geschichte beginnt mit der Rückkehr von Trapper Linus Rawlings. Ihn zieht es zur Zivilisation zurück, da er mit einem Fellhandel beginnen will. Dabei trifft er auf die unterschiedlichsten Leute, zu denen vor allem die Siedler gehören. Angeführt werden diese von Zebulon Prescott. Zu ihm gehört Tochter Eve, der Linus gut gefällt. Daran sesshaft zu werden, denkt Linus nicht, so dass dessen Reise weiter geht. In der folgenden Zeit führt es Linus zu einem Handelsposten, der von einer isolierten Lage gekennzeichnet ist. Dort halten sich Banditen aus, die von Colonel Hawkins angeführt werden. Zunächst scheint die Atmosphäre ruhig zu sein. Doch der Schein trügt extrem, wie Linus zu spät feststellt. Die Tochter vom Colonel führt in eine Falle, wobei ihm diese auch noch ein Messer in den Rücken stößt. Da es dort eine Grube gibt, stößt sie ihn dort hinein. Glücklicherweise ist Linus durch den Angriff nicht so stark verletzt worden. Aus diesem Grund kann er sich retten, muss allerdings den Verlust seines Bootes hinnehmen. Schließlich will die Bande weitere Opfer finden. Ihm gelingt es in der Folgezeit sogar zu verhindern, dass Zebulon mit seiner Gruppe ein weiteres Opfer der Bande wird. Ruhiger werden soll es für die Siedler allerdings nicht, die sich über den Fluss weiter bewegen. Diese werden nämlich auf den falschen Flussarm geführt, der starkes Wildwasser und Stromschnellen für sie bereithält. Schnell sind dadurch die nächsten Unruhen dar. Besonders schlimm kommt es für Eve, die ihre Eltern verliert. Allerdings bekommt sie auch wiederum Trost, da Linus merkt, dass er Eve vermisst. So macht er sich auf die Suche und macht Eve einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Die Jahre vergehen, die auch für Lily ein verändertes Leben mit sich bringt.

Es gibt zwei große Aspekte, weshalb der Film zu den Klassikern gehört. Da ist zum einen eine hochwertig umgesetzte Szenerie, wobei die Atmosphäre des wilden Westens perfekt rüber kommt. Schließlich werden auch die einzelnen Faktoren, die damals die Zeit mitbestimmt haben, beim Film berücksichtigt. Dazu kommt eine hochklassige Besetzung, wie die Namen von Henry Fonda, Karl Malden, Gregory Peck, George Pappard und James Stuart beweisen. Doch es sind noch eine Vielzahl weiterer Schauspieler in dem Film zu sehen, die allein durch ihren Namen den Film zu einem sehenswerten Erlebnis machen. (Marina Teuscher – 05.12.2015)

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