Castaway

In der Garde der erfolgreichsten Schauspieler der USA ist Tom Hanks ganz oben zu finden. Er gilt unter den Charakterdarstellern als einer der profiliertesten. Parallel zur Schauspielerei arbeitet der Star als Regisseur sowie als Filmproduzent und als Synchronsprecher. Das er seine Arbeit sehr ernst nimmt, spiegelt sich in der Darstellung der Figuren wider. So erhielt er in den Jahren 1993 und 1994 je einen Oscar für die Rollen in Philadelphia und Forrest Gump. Zwei Jahre bevor er für sein Lebenswerk den Achievement Award erhielt, drehte er den Film Cast Away.

Chuck Noland arbeitet bei der FedEX als Systemingenieur und damit als leitender Angestellter. In seiner Position ist er laufend unterwegs und reist viel mit dem Flugzeug, wobei er auch schon einmal wichtige private Termine versäumt. Noch nicht einmal das Weihnachtsfest gönnt er sich mit Freundin Kelly. Eines Tages wird sein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Unterwegs ist er in einer Maschine gerade über dem Südpazifik. Es kommt zu einem Flugzeugabsturz, den er als einziger überlegt. Dabei landet er dank eines kleinen Schlauchbootes auf einer einsamen Insel. Nur ganz wenig ist ihm geblieben, um sich selbst weiter zu fördern. Plötzlich verändert sich sein ganzes Weltbild, bei dem, was er alles erlebt. Nun gehört das Kämpfen zum Überleben zu seinem Alltag. Schließlich muss er feststellen, dass er auf einer Insel gelandet gibt, auf der es viel Natur gibt, aber nicht so viel mehr. Hilfe versucht er zum einen dadurch zu finden, dass die Buchstaben „HELP“ in den Sand ritzt. Das klappt natürlich nicht. So muss er sich auch darum bemühen, Feuer auf die gute alte Art. Als dieses dann funktioniert, kann er sein Glück im ersten Moment gar nicht fassen.

Neben einem Kommentar von Robert Zemeckis und der Crew befindet sich ein Making of auf der DVD. Ferner sind technische Effekte und ein Interview mit Tom Hanks als Bonusmaterial auf der DVD vorhanden.

Dieser Film zeigt einmal mehr, warum er sich als Charakterdarsteller einen großen Namen gemacht hat. Er fühlt sich unglaublich in die Rolle ein und zeigt eine fantastische Mimik. Dabei drückt sich auch die Überraschung aus, dass er glaubte alles zu haben und doch im Grunde nicht so viel hatte. Was kann schon wertvoller sein, als ein Abend zu zweit oder auch ein kleiner Urlaub. Er muss erst am Ende der Welt ankommen, um das Leben von einer völlig neuen Seite zu betrachten. Wie Tom Hanks das mit seiner Darstellung übermittelt, erzeugt schon das eine oder andere Mal eine Gänsehaut. Vor allem ist wieder einmal der Soundtrack perfekt auf die jeweilige Szenerie des Films abgestimmt. (Marina Teuscher – 09.12.2015)

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