Kung Fu hustle

Einige Kampfsportenarten von Asien haben ihren Ursprung in Asien. Die Entwicklung stammt von Mönchen, die in einem Shaolin-Kloster vor etwa 1.500 Jahren lebten. Fünf Elemente spielen eine wichtige Rolle. So wird das Holz durch einen Stock symbolisiert, während für das Wasser auf das Schwert gesetzt wird. Als weitere Elemente gelten das Speer, die Faust und der Säbel. Besonders bekannt wurde Kung Fu durch Bruce Lee. Es handelt sich um die chinesischen Kampfkünste, die immer häufiger in die Filme integriert wurden, wie auch der Film Kung Fu hustle zeigt.

Der Film führt nach Shanghai um das Jahr 1940 zurück. Dort lebt Möchtegern-Gangster Sing. Seit Jahren schon hat er einen großen Traum. Er möchte ein Mitglied der berühmt-berüchtigten Axt-Gang werden. Schließlich sind böse Jungs einfach cooler. Dies könnte auch geschehen. Allerdings ist für Sing noch das Bestehen von einem Text erforderlich. Dann würde ihn der Boss der Gang als neues Mitglied akzeptieren. Bei diesem Test geht es um seine Kampfkünste, die er beweisen soll. Daher legt er sich mit der Vermieterin von einem Häuserblock an, der herunter gekommen ist. Sie ist mit einem eher schwächlichen Mann verheiratet. Selber agiert die Frau jedoch rabiat und besitzt eine unausstehliche Wirkung. In den Häusern leben zudem Mieter, die nicht das sind, was sie scheinbar sind. Daher klappen auch alle anderen Einschüchterungsversuche nicht. Die vermeintlichen Underdogs zeigen mit einem Mal ungeahnte Fähigkeiten. Das geschieht in den Momenten, wenn sie von anderen angegriffen werden. Immerhin geht es um die Verteidigung ihres Eigentums. Zur Überraschung aller stellt Sing an sich ungeahnte Qualitäten fest. Er macht von sich als größter Kung Fu Meister überhaupt von sich reden. Allerdings gibt es da noch etwas weiteres, was er erledigen muss und wird. Schließlich stellt er sich einer Gruppe in den Weg, die ihm zahlreich überlegen ist. Zunächst schafft er es auch, sie in Grenzen zu halten. Gerade als er annimmt, dass er den Kampf doch verlieren würde, taucht plötzlich die erste Hilfe für ihn auf.

Liebhaber des asiatischen Films werden an diesen Filmen ihre Freunde haben. Es werden zahlreiche Kampfkünste und Techniken gezeigt, die sehenswert sind. Spannend ist es, Sing auf seinem Weg zu beobachten und somit seine Entwicklung zu verfolgen. Das Beste sind jedoch die Kampfszenen, wenn die vermeintlichen Underdogs ins Spiel kommen und ihre Fähigkeiten ausspielen. Besonders wenn der große Showdown ins Haus steht, geht es in angenehmer Weise wirklich rund. Der spannende Abend ist für Freunde des Asiatischen Films sicher garantiert. (Marina Teuscher – 25.09.2015)

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