Fünf Freunde 4

Die britische Kinderbuchautorin Enid Blyton gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen der Welt. Aus ihren Händen stammt die Kinderbuchreihe „Fünf Freunde“. Als die Buchreihe beginnt, ist Georgina elf Jahre alt. Sie entspricht so gar nicht dem Bild, was Quentin Kirrin als Wissenschaftler von Kindern hat. Obwohl Georgina, die auch als George bekannt ist, als treu und tapfer gilt, ist sie doch auch mürrisch, frech und abweisend.

Besonders stolz ist sie darauf, dass sich unter ihren Vorfahren ein Kapitän befindet. Es handelt sich bei ihr um die Cousine der drei Kirren-Kinder, zu denen Julian gehört. Bei ihm handelt es sich um den Wortführer und somit zugleich um den Anführer. Komplettiert wird das Team durch Timmy, dem Hund von George. Mittlerweile wurden 22 Bände sowie zahlreiche Hörspiele veröffentlicht worden. Nun hatte der vierte Film auf DVD Premiere.

Bernhard ist der Vater von Anne, Dick und Julian. Als neueste Aufgabe kommt es unter seiner Führung zu einer Ausstellung zum Thema „Altes Ägypten“. Dabei finden sich bald die Spuren von einem Einbruchsversuch. Die Folge davon ist der Fund eines Amuletts. Daraufhin beschließen die Freunde zusammen mit dem Vater und einer seiner Arbeitskolleginnen nach Kairo zu fliegen. Zunächst verläuft der Aufenthalt gut. Schließlich schaut sich dort ein Experte die Güter an. Im Anschluss daran bedankt er sich ordentlich für das Engagement vom Vater und seiner Kollegin. Dort erwartet die Gruppe bald ein Problem. Schließlich tappt der Vater in eine Falle, so dass der Vorwurf eines begangenen Diebstahls nicht lange auf sich warten lässt. Der Ägypter, der die Güter untersucht hat, wird eines Abends niedergeschlagen. Danach gibt es vom Vater keine Spur mehr. Sogar die beiden Amulette fehlen. Auch die Kollegin des Vaters wendet sich zunächst erst einmal gegen ihn. Sie kann ja nur das sagen, was sie erlebt hat. Daher bringt man den Vater ins Gefängnis, als er gefunden wird, bis es zur Gerichtsverhandlung kommt. Natürlich wollen die fünf Freunde nicht einfach tatenlos zu sehen. Sie nehmen sich vor, Beweise für die Unschuld zu finden. Dabei suchen sie nach Hilfe und finden diese in Form von Auni. Die erste Begegnung mit ihm fällt schon recht kurios aus. Bei diesem handelt es sich wiederum um einen jugendlichen Taschendieb.

Wenn man an den Titel „Fünf Freunde“ denkt, fällt einem zunächst Enid Blyton ein. Deren Geschichte hat schon vor einigen Jahrzehnten begonnen. Heute stellen sie die Freunde dar, die den größten Bekanntheitsgrad besitzen. Dabei ist es gut, wie die Geschichten sich weiter entwickelt haben. Nichts ist mehr von einer biederen Atmosphäre zu spüren. Schon in den Büchern waren die Abenteuer gut aufgebaut. Zwar war die Aufregung zu spüren, doch eben nicht so wie sich jetzt der vierte Teil zeigt. Amulette führen die Freunde nach Ägypten in ein recht explosives Abenteuer. Dies beginnt schon in den ersten Minuten, als es zu dem Einbruch kommt und verläuft sich über den gesamten Film in einem recht ausgewogenen Maß. Kids, Jugendliche und auch junggebliebene Eltern werden ihren Spaß daran haben. (Marina Teuscher – 25.09.2015)

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