Der tierisch verrückte Bauernhof

In der Regel handelt es sich bei einem Bauernhof um einen Familienbetrieb in der Landwirtschaft. Die Mitglieder der Familie führen in der Regel praktische Tätigkeiten aus. Für Deutschland bleibt dabei festzuhalten, dass die Zahl der Bauernhöfe rückläufig ist. Mittlerweile gibt es nur noch mehr als 270.000 Betriebe. Allerdings sind viele Betriebe mittlerweile um gut 3 Hektar größer. Zu Hause sind dort unglaublich viele Tiere, die das Leben bereichern.

Vielleicht mag dieses Leben für die Tiere manchmal etwas langweilig sein. Anders sieht es bei einem Bauernhof, der computeranimiert gestaltet wird. Die Produktion des Computeranimationsfilms „Der total verrückte Bauernhof“ erfolgte im Jahr 2006.

Auf einem derartigen Bauernhof erleben die Tiere eine Vielzahl von Abenteuern. Der Farmer befindet sich gerade nicht auf dem Bauernhof. Das nutzen die Tiere für eine Feier. Verantwortlich dafür ist Stier Otis. Er zieht mit den anderen Tieren eine Party auf, wie sie bei Menschen gefeiert wird. Von alledem bekommt der Farmer nicht das geringste mit. Doch eines Nachts verändert sich die Welt etwas. Kojoten dringen in den Hühnerstall ein. In dem Moment will der Bulle Ben einschreiten. Ihm obliegt in der tierischen Hierarchie die Leitung und deswegen kämpft er gegen die Kojoten, wobei er diesen Kampf verliert. Daher müssen die Tiere einen Nachfolger wählen. Dabei fällt die Wahl auf Ben, den Sohn von Otis. Dieser ist allerdings noch recht unerfahren und besitzt kaum Selbstvertrauen und schon gar nicht Ernsthaftigkeit. Das jedoch wären die Seiten, die für die Führung von einem Hof benötigt werden. Da er diese nicht besitzt, kann er die Tiere auch nicht leiten. So kommt es, dass diese nun alle Freiheiten ausnutzen. Haben sie einst ihr Verhalten versteckt, so  leben sie ihre Freiheiten rund um die Uhr aus. Es macht ihnen sogar nichts mehr aus, dass der Farmer von ihrem Leben erfahren könnte. Dann kommt jedoch der Tag, an dem Otis über sich hinaus wachsen muss. Schließlich kehren einige Kojoten auf den Hof zurück.

Mit recht witzigen Facetten lädt der Film zum Anschauen ein. Das ganze Bild der Computeranimationen ist als gelungen anzusehen. Dabei wurden den Tieren teilweise witzige Wesenszüge verliehen. Es kommt zu einer Vielzahl von lustigen Dialogen und zu den gleichen teilweisen rasanten Lebensweisen wie im normalen Leben. Besonders lustig wirken die Momente, wenn sich die Tiere so wie Menschen aufstellen und mit dem Feiern beginnen. Abgerundet wird der Film durch die typische Farmermusik, die dem Geschehen auf dem Bauernhof ein ordentliches Bild verleiht. Besonders Kinder werden ihre Freude am Film haben, der einiges an witzigen Momenten besitzt. (Marina Teuscher – 29.10.2015)

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