Soloalbum BR

Nun hat es ihn also auch zu Instagram verschlagen – Matthias Schweighöfer. Der deutsche Schauspieler und Synchronsprecher ist zugleich auch als Regisseur , Sänger und Produzent tätig. Inzwischen hat er die Filmproduktionsgesellschaft „Panteleon“‘ gegründet. Bei der Arbeit in der Firma, die er zusammen mit Dan Maag leitet, kommt ihm seine 15jährige Schauspielkarriere zugute. Begonnen hat seine Arbeit im Jahr 2001 mit dem Film „Herz im Kopf“. In der Folgezeit fiel er durch Filme wie „Der Rote Baron“ oder „Friendship“ auf. Zu seinem Erfolg hat außerdem im Jahr 2003 der Film „Soloalbum“ beigetragen. Vorbild für den Film war der gleichnamige Roman von Benjamin Stuckrad-Barre.

In dem Film spielt er Ben, der Mitte 20 ist. Selbstbewußt und trendig geht er durch das Leben. Dazu trägt sein Job bei einer Berliner Musikzeitschrift bei. Das sein Leben sich außerdem abwechslungsreich gestaltet, liegt auch an seinen Freunden Alf und Christian. Ein wenig getrennt werden sie nur durch die Arbeit. Christian und Ben arbeiten bei der Musikzeitschrift. Dagegen geht Alf seiner Aufgabe in einer Apotheke nach. Dabei hat er allerdings Hintergedanken. Bei ihm entstehen neue Drogen. Die Rezeptur dafür findet er in verschiedenen Medikamenten. Das Leben könnte für Ben fast perfekt sein, wäre da nicht seine jüngere Freundin Katharina. Erneut muss sie erleben, wie sie von ihm versetzt wird – und das auch noch an ihrem Geburtstag. Es ist für sie wirklich unverzeihlich. Er geht stattdessen auf eine andere Party. Auf dieser erscheint auch Alf, der sich gerade ein bisschen berauscht hat. Er hat sich was mit Hustensaft zusammen gemixt. Nachdem er Ben auf der Party gefunden hat, fällt er auch prompt erst einmal um. Ben will seinem Freund Wasser holen und schließt sich aus. Nur hört ihn auf der Party aufgrund des Krachs niemand. Das bringt für Katharina das Fass zum überlaufen. Sie macht mit Ben, dem sonst so coolen Typen, Schluss. Diese Nachricht erhält Ben mitten auf der Party. Womit niemand gerechnet hat – es wirft Ben komplett aus der Bahn. Für eine Zeitlang nimmt er nicht am Leben teil und verkriecht sich in seiner Wohnung. Dann entschließt er sich, wieder ins Leben hinauszugehen.

Es ist ein Film, der vieles hat. Er bietet eine flippige Atmosphäre mit etwas Party-Stimmung. Man denkt doch gern an manche Fete zurück. Natürlich bleiben die Missverständnisse nicht aus, die manchmal etwas kurios wirken. Doch ist das ganze Flair auch in späteren Momenten recht sympathisch aufgebaut. Dazu kommen Situationen, die von Matthias Schweighöfer als Ben gut vermittelt werden. Während der Geschichte staunt man natürlich schon, auf was für Ideen Alf kommt. Doch dies verleiht dem immer wieder interessante Facetten. Insofern bietet es sich an, mal in den Film hineinzuschauen, schon, wenn man die komplette Biographie von Matthias Schweighöfer kennen möchte. (Marina Teuscher – 27.06.2015)

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