Fury – Herz aus Stahl

Eine der schwierigsten Zeiten für die ganze Welt waren die Jahre des Zweiten Weltkrieges. Über viele Länder wurde Leid verbreitet. Um das Jahr 1945 stand bereits fest, dass Hitler den Krieg verlieren würde. Doch noch versuchte er einiges um diese Niederlage zu verhindern. Allerdings wurde ihm immer eifriger gerade seitens der USA Gegenwehr entgegen gebracht. Deutlich zeigte sich dies im März 1945 in der Einrichtung eines Brückenkopfes an der Brücke von Remagen, die nicht ganz zerstört war. In diesen Zeitraum fällt die Geschichte des Films um fünf Männer und ihren Panzer Fury, denen eine schwierige Mission bevorsteht.

Im Mittelpunkt des Films steht Fury, einen Sherman-Panzer, der fünf Mann Besatzung aufnehmen kann. Mit diesem Panzer sind mehrere Männer in Deutschland unterwegs. Zwar ist das Ende des zweiten Weltkrieges absehbar. Doch gibt es immer noch Regionen, die hart umkämpft sind. In diese Regionen will auch Sergeant Wardaddy, der einen letzten Auftrag erhalten hat. Dabei soll es bald zur Unterzeichnung der Kapitulation kommen. Jedoch soll er mit seinen Männern im Panzer sehr weit ins Landesinnere vordringen und die feindlichen Linien hinter sich lassen. Das in Deutschland herrschende Regime soll endlich ausgeschaltet werden. Schwierig wird die Mission dadurch, dass sich nicht alle Männer mit dem Kampf auskennen. So bekommt er Norman Ellison zugeteilt, der gerade noch recht frisch in der Armee ist. Seine Hauptaufgabe besteht im Schreiben. Nun soll er die Position des Bugschützen einnehmen. Dabei wird er zum ersten Mal mit dem rauen Umgangston des Krieges konfrontiert. Die Situation wird nicht einfacher, als der Sergeant unbedingt eine Kreuzung verteidigen will. Schon bald eskaliert die Situation weiter, da die Besatzung des Panzers in einen Hinterhalt gerät.

Filme um den Zweiten Weltkrieg besitzen immer einige schwierige Facetten. Schließlich ist das Geschehen 70 Jahre her und gerade viele jüngere Leute fragen sich, warum wird diese Thematik immer wieder aufgegriffen. Es wird etwas gezeigt, was vor langem vorgefallen ist und heute wieder durch die Filme wieder nah ans Leben gebracht wird. Andererseits gehört dieser Zeitraum zur Geschichte vieler Länder, weshalb aus den USA nun Fury präsentiert wird. Im Mittelpunkt steht vor allem ein Soldat, der unbedingt eine Kreuzung verteidigen will. Rund um dieses Vorhaben kommt es zu einigen Dialogen, die mitunter einen eigenartigen Charakter haben, weil die Sturheit bei dem amerikanischen Soldaten zu krass dargestellt wird. Wer keine tiefergehenden Ansprüche an die Handlung stellt, bekommt eine nette Unterhaltung geboten. (Marina Teuscher – 01.06.2015)

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