Billy und die Schneemänner

Es gibt eine Vielzahl von Rekorden, die durchaus einzigartig sind. In der Mitte des vergangenen Jahrhunderts wurde damit begonnen, die Rekorde aufzuzeichnen. Zu finden sind in dem Buch natürliche Phänomene, Extremwerte sowie menschliche Höchstleistungen. Verantwortlich für die erste Veröffentlichung des ersten so genannten Guinness-Buches ist die Guinness-Brauerei. Für die schriftlichen Arbeiten lag die Zuständigkeit bei Norris und Ross McWhirter. Noch heute sind darin Rekorde aus den Sparten Wissenschaft, Architektur, Kunst, Unterhaltung sowie Gesellschaft zu finden. Besondere Aufmerksamkeit kommt der Natur zu, der sich Billy, Luca und Howard in diesem Film widmen. Genau gesagt, geht es ihnen um die Schneemänner.

Es herrscht gerade Winter in der Heimat der drei Jungs, einer Kleinstadt. Dabei handelt es sich um Lucas und Billy, der mit zehn Jahren schon an Krebs erkrankt ist. Howard ist noch ziemlich neu in der Gruppe. Allerdings soll es ein Winter werden, der die Welt für immer verändern wird. Schließlich entdecken die drei Jungs etwas ungewöhnliches. So werden die drei plötzlich zu Stars in ihrer Kleinstadt. Das ist eine Sache, die ihnen gut gefällt und die sie gern so beibehalten würden. Daher machen sie sich Gedanken, wie sie dieses Ziel erreichen können. Plausibel scheint der Versuch zu sein, einen Weltrekord mit Schneemännern aufzubauen. Nun bemühen sich die Jungs um Mitstreiter, damit sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzen können. Allerdings kommt es plötzlich ganz anders. Die Jungs bekommen sogar Hohn und Spott ab. So war das ganze nun doch wieder nicht gedacht. Sie wollten doch einfach nur bei ihren Mitschülern Hilfe erhalten. Dies basiert allerdings darauf, dass nicht alle von dem Versuch begeistert sind, ins Guiness-Buch der Rekorde zu gelangen.

Bei dem Film handelt es sich um ein reines Feel-Good-Movie. Da stimmt schon einmal die Besetzung, unter der Christopher Lloyd besonders hervorsticht. Es ist schön, dass es in dem Film ein Wiedersehen mit ihm gibt. Er zeigt so ein wenig wie in der Trilogie von Zurück in die Zukunft. Wieder lenkt er erfolgreich Kinder in die richtige Richtung. So lernt er etwas auch etwas neues dazu, da er den Zusammenhalt der Kinder beobachten kann. Allerdings lernen die Kinder ebenfalls etwas wie das der Zusammenhalt ganz besonders wichtig ist. Vor allem ist es nicht der Ruhm der, der wirklich zählt. Bis zu ihren Erkenntnissen erleben die Kids einige Abenteuer, die aus der Geschichte einen schönen Familienfilm machen. Auch wenn die Hintergrundthematik etwas belastender ist, weil es um den krebskranken Billy geht, der bewunderswert mit seiner Erkrankung umgeht, ist dieser Film sehenswert. (Marina Teuscher – 28.04.2015)

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