Arthur Christmas

In der Literatur und in der Mythologie stellen Elfen Fabelwesen heterogenen Ursprungs dar. Gesprochen wird ebenfalls von Elben oder Alben. Gleichzeitig stellen Elfen Naturgeister oder Lichtgestalten dar. Als Herkunft ist hier die nordische Mythologie zu sehen. Elfen sind es auch, die in dem Film bei Arthur Christmas im Mittelpunkt stehen. Nur sind sie nicht immer so zart besaitet, wie es den Anschein hat.

Um diese Elfen näher kennen zu lernen, werden Zuschauer jetzt in die Welt von Arthur Christmas entführt. Es handelt sich dabei um niemand geringeren als um den Sohn von Santa. Der temperamentvolle Junge ist bereits neugierig auf die Welt und das perfekte Weihnachtsfest mit klassischem Ablauf. Das wiederum ist nichts für seinen Bruder Steve, der eher die technisch angehauchte Athmosphäre mag. Dieser hat scheinbar jetzt am Nordpol ein einfaches Leben. Sein Vater ist zurückgetreten und überlässt nun ihm die Arbeit. Schließlich gibt es ein millionenstarkes Heer von Elfen, die praktisch im Kampf erprobt sind. Sie unterstützen Santa jedes Jahr bei seiner Mission, die Weihnachtsgeschenke rechtzeitig in dieser einen Nacht auszuliefern. Dazu kommt ein modernes Kontrollzentrum, das sich am Nordpol befindet. Es könnte alles wie in jedem Jahr so einfach sein. Doch plötzlich taucht die Nachricht auf, dass es ein Kind gibt, das an Weihnachten vergessen wurde. Da scheint die Arbeit perfekt aufeinander abgestimmt zu sein und dann kommt es zu so einem Fauxpas. So ist zunächst unklar, was passieren soll. Arthur ist von dem Gedanken, dass ein Kind kein Geschenk bekommen hat, nicht begeistert. Er macht um die Magie von Weihnachten Gedanken. Eines Tages entführt ihn sein Opa, der sich längst aus der Rolle des Weihnachtsmannes zurückgezogen hat, zu den Rentieren. Dabei kommt Arthur langsam auf die Idee, dass er dem Kind das Weihnachtsgeschenk bringen will. Das Problem ist allerdings in der Ungeübtheit der Rentiere zu sehen. Unterstützung findet Arthur bei seinem Opa, der jedoch nicht unbedingt fit ist.

Animationsfilme überzeugen stets durch eine besonders perfekte Technik. Dies zeigt sich auch bei diesem Film, bei dem Arthur mit seiner Tollpatschigkeit überzeugt. Alle Figuren sind witzig gestaltet und tragen sympathische Züge. Der Film ist zudem auf die heutige Zeit abgestimmt. Schließlich stellen die Kinder heute mehr Fragen denn je und wollen erfahren, was der Weihnachtsmann wirklich während dieser Tage macht. Immerhin gibt es ja noch viel mehr Kinder auf der Welt. Insofern ist es ein familienfreundlicher Film, der zudem zeigt, was passiert, wenn drei verschiedene Generationen aufeinander treffen. Anschauen und Spaß haben ist bei dem Film angesagt. (Marina Teuscher – 11.05.2015)

 

 

 

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