Spy Kids

Es gibt eine Reihe von Jobs, von denen nicht allzu viele Menschen wissen. Die Berufssparte Agent dürfte wohl einer der wichtigsten Jobs überhaupt sein. Schließlich kümmern sie sich oft um Probleme, von denen kaum jemand weiß, dass es diese überhaupt gibt. Die Agenten beheben so manche prekäre Lage und retten damit die Welt. Einer der bekanntesten Agenten der Welt ist James Bond. Er erlebt im Auftrag der britischen Königin eine Reihe von unzähligen Abenteuern, seit ihn Ian Flemming als Figur entwickelt hat. Von seinem Beruf, dem er nachgeht, hat nicht wirklich jeder Kenntnis. Auch die Kinder Carmen und Juni wissen nichts von dem, was ihre Eltern einst gemacht haben. Sie halten ihre Eltern einfach für langweilig. Doch soll sich ihre Meinung schon bald ändern.

Sie führen mit ihren Eltern Gregorio und Ingrid ein ruhiges Leben. Carmen und Juni wissen nicht, dass ihre Eltern die besten Agenten der Welt sind – wenn sie auch etwas aus der Übung sind. Einst standen sie auf verschiedenen Seiten. Doch dann haben sie sich näher kennen gelernt. So haben sie schon gegen die niederträchtigsten Bösewichte der Welt gekämpft. Nun scheint so ein bisschen von ihrer Kraft verloren gegangen zu sein. Als die Kinder endlich aus dem Haus und auf dem Weg in die Schule sind, öffnen die Eltern ihre geheimen Räume. So ganz haben sie den Kontakt zu ihrer Vergangenheit nie verloren. Daher lassen sie sich auch auf diesen Auftrag ein, bei dem ihre gemeinsamen Fähigkeiten gefragt sind. Allerdings geht der Auftrag, bei dem sie auch unter Wasser unterwegs sind, mehr als schief. Gregorio und Ingrid werden von dem Gegner, den sie ursprünglich schachmatt setzen sollten, gefangen genommen. Während dessen kommen die Kinder aus der Schule und finden nur ihren Onkel vor. Dieser wird die etwas ungläubigen Kinder, die ihre Eltern für langweilig und nicht cool genug gehalten haben, über das wahre Leben ihrer Eltern aufklären. Das finden die Kinder besonders spannend. Vor allem wollen sie jedoch ihre Eltern befreien. Und so schulen sich die Kinder teilweise selber zum Agenten, wobei sie der Onkel unterstützt.

Der Film gehört ohne Zweifel zu den schönsten Familien-Filmen. Er hat einfach alles, was dazu benötigt wird und ist aufgrund der Mischung sehenswert. Das Zusehen macht allein schon aufgrund der Kinder Spaß. Sätze wie „Meine Eltern können keine Super-Agenten sein. Die sind nicht cool genug.“ bringen Spaß und Witz mit. Dazu kommt eine wohldosierte Mischung netter Effekte. Zudem ist es beeindruckend, wie die beiden Kids die Geschichte gemeinsam durchstehen. In derartige Filme schaut man gern auch in dieser hektischen Zeit rein. (Marina Teuscher – 03.04.2015)

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