Roadracers

Die mexikanisch-amerikanische Schauspielerin Selma Hayek hat ihre Karriere in den 90er Jahren begonnen. Zu einem der ersten Fernsehauftritte gehörte die Serie „Das Gesetz der Straße“. Ferner wirkte sie in dem Film „Mission 3D“ Spy Kids mit. Für ihre Arbeit hat sie mittlerweile schon eine Reihe von Auszeichnungen erhalten. Dazu gehört der Blockbuster Entertainment Award für „Wild Wild West“ sowie die Goldene Kamera für den Film „Frida“. Im Jahr 2012 folgte die Ernennung zum Ritter der Ehrenlegion. Nun ist sie in dem Film „Roadracers“ zu sehen.

Dude hat einen etwas rebellischen Charakter und lebt in einer typisch amerikanischen Kleinstadt. Das einzige, was ihn aufrecht hält, ist zum eine seine Freundin Donna. Sie sind nach einem Besuch in einer Bar eines abends im Auto unterwegs, als sie auf Freunde treffen. Schon bald werden sie in eine Auto-Wettfahrt verwickelt. Drei Freunde, die zwei Mädchen dabei haben, sind ihre Gegner. Allerdings gibt es während der Fahrt eine Reihe von wirklich brenzligen Situationen. Nachdem die Mädchen dann auch noch beim Autofahren einfach aus dem Auto fallen, lassen sie die Jungs in Ruhe und gehen nach Hause. Während dessen bringt Dude Donna nach Hause. Dann versucht er weiter seinen Gedanken nachzuhängen. Er träumt schon lange von einer Zukunft als Rockabilly. Dabei gibt es allerdings nur ein Problem in Form vom Sheriff und dessen Sohn Teddy. Durch sie verliert er zunächst seinen einzigen Freund. Allerdings ist ihnen das noch nicht genug. Dann wird er von einigen Leuten zu einer Wettfahrt herausgefordert. Es kommt zu einer alles entscheidenden Konfrontation, da sich Dude einiges vorgenommen hat.

Als Bonusmaterial befinden sich auf der Disk ein Trailer sowie eine zehnminütige Filmschule. Außerdem liegt ein Audiokommentar von Regisseur Robert Rodriguez vor.

Wer gern einmal in das Amerika der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts eintauchen möchte, liegt mit diesem Film genau richtig. Viele Szenen stellen ein Spiegelbild der damaligen Zeit wider. Es ist diese Zeit wenige Jahre nach dem Ende des Krieges. Viele Menschen wollen sich neu und auch neue Welten entdecken. Zudem war die damalige Zeit noch mehr von rebellischen Charakteren bestimmt. Dabei ist auch klar zu spüren, dass manche Charaktere ihre Ziele nicht klar festlegen können. Zu sehen ist allerdings auch, dass die Rock n‘ Roll wirklich Spaß gemacht hat. Insofern hat der Film einiges zu bieten, wenn man allein an die Zeit der 50er Jahre denkt. Da gibt es dramatische Einflüsse ebenso wie das um sich greifende Musikfieber. Abgerundet wird das Bild des Films durch eine gut ausgewählte Besetzung, wie sich an David Arquette und Selma Hayek zeigt. (Marina Teuscher – 22.03.2015)

 

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