Die Verschwörung 2 – April 2015

Eine der wohl schönsten britischen Agenten- und Kriminalserien gehört die Reihe „Die Profis“. Im englischen ist die Serie als „The Professionals“ bekannt. In den Hauptrollen sind Lewis Collins, Martin Shaw und Gordon Jackson zu sehen. Gerade Gordon Jackson ist bekannt, weil er in der Serie „Das Haus am Eaton Place“ mitspielte. Als Butler Hudson gewann er immer mehr an Beliebtheit. Doch bei den Profis spielte er die Rolle des Chefs vom CI 5, George Cowley. Damit ließ er sich auf einen Quantensprung zwischen den Welten ein. Immerhin war er nun der Chefs eines Teams im Geheimdienst. Mit dem Security Service steht in diesem Film erneut eine Einheit des Geheimdienstes im Mittelpunkt.

Johnny Worricker war beim Geheimdienst MI5 als Agent tätig. Genauer gesagt ist er der Chef des MI5. Allerdings hat etwas dazu geführt, dass der britische Premier nicht gerade gut auf ihn zu sprechen ist. Nun befindet er sich in der Karibik auf den Turks- und Caicosinseln und will dort erst einmal Ruhe von allen Verwicklungen haben. Nicht nur die traumhafte Lage zeichnet die Inseln aus. Bekannt sind die Inseln auch als ein Steuerparadies. Allerdings bleibt dies nur ein kurzer Traum. Schließlich wird er auch in der Karibik mit den Machenschaften mit Machenschaften des MI 5 und anderer Dienste konfrontiert. Er trifft dort einen Agenten vom CIA. Das bedeutet von nun an für ihn, seine Schritte mit Bedacht zu wählen. Schließlich bekommt er schon bald Informationen über millionenschwere Deals, an denen private Unternehmen beteiligt sind. Inmitten einer Konferenz fällt jemand von einem Schiff. Es scheinen weit mehr Leute etwas zu wissen. Doch auch die Wirtschaft und die Politik sind in diese Geschichte verwickelt. Zudem gibt es ein dichtes Netz von Täuschungen und Lügen. Alles dies handelt er sich nach einer scheinbar undurchdringlichen Affäre ein, die sich um die Firma Gladstone dreht.

Wer bei diesem Film die ganz großen spannenden Effekte erwartet, dürfte ein wenig enttäuscht sein. Viel Action ist bei diesem Film nicht zu erwarten. Der Film besitzt seine Anziehungskraft in den Dialogen. Allerdings geschieht dies auch erst nach etwa 20 Minuten. Bis dahin könnte fast der Eindruck entstehen, dass man lieber ausschalten möchte. Dies sollte man jedoch nicht tun. Sonst versäumt man so einige Momente, die dem Film doch noch die richtige Spannung verleihen, wenn auch ohne die ganz große Action. Außerdem lohnt sich der Film auch durch das Wiedersehen mit Winona Ryder, Christopher Walken und Helena Bonham. Da es sich um eine Trilogie handelt, konzentriert sich die Bewertung auf diesen Teil. Den ersten Film habe ich nicht gesehen und kann daher nicht beurteilen, inwieweit sich Teil 2 an Teil 1 anlehnt.

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