Bulletproof Monk – Der kugelsichere Mönch

Bekannt ist die Schriftrolle aus den unterschiedlichsten Kulturen schon seit mehreren Jahrtausenden.  Die Spuren lassen sich bis ins alte Ägypten zurückverfolgen, was wiederum bis ins 4. Jahrtausend vor Chr. bedeutet. Später erfolgte die Übernahme der Schriftrolle nach Griechenland. Das beeindruckende bei diesen Schriftrollen ist die Lebensdauer, wenn sie richtig behandelt wird. Dann kann die Lebenszeit bei mehreren tausenden Jahren liegen. Zudem kann die Länge einer Schriftrolle oft mehrere Meter betragen. Eine dieser Schriftrollen steht auch im Mittelpunkt von Bulletproof Monk.

Der namenlose Mönch aus Tibet beschützt die Schriftrolle schon seit etwa sechs Jahrzehnten. Dieses alte Dokument hat etwas sehr geheimnisvolles an sich. In dieser Rolle ist der Schlüssel zur Unsterblichkeit und zur Macht ohne Grenzen versteckt. Langsam ist allerdings die Zeit gekommen, einen neuen Wächter mit der Aufgabe zu betrauen. Der Mönch selber besitzt unheimlich starke Kräfte und weiß mit Gaben wie der Macht richtig umzugehen. Daher will sich der bisherige Wächter auf die Suche nach einem Nachfolger begeben. Er orientiert sich dabei an einer alten Prophezeiung. Auf diese Weise gelangt er nach Amerika. Dort findet er einen Taschendieb namens Kar und glaubt, dass dieser richtige Nachfolger für ihn sei. Zunächst ist der Dieb wenig von dieser Aufgabe begeistert. Letztendlich erklärt er sich bereit und will sich zum neuen Wächter ausbilden lassen. Schließlich soll die Schriftrolle auch weiterhin beschützt werden. Umso zufriedener ist Chow-Yun-Fat, dass sich Kar als sein Schüler ausgezeichnet macht. Als Team bekommen sie es mit einem Nazischergen zu tun. Dieser hat von der Schriftrolle gehört und will diese für sich. Das wollen Kar und der namenlose Mönch auf jeden Fall verhindern. Mit ihm kommt es auf dem Dach eines Hochhauses zu einem großen Kampf, bei dem sie ihre Techniken ausreizen können.

Es bleibt auch weiterhin dabei. Zwar ist der Film aus dem Jahr 2003. Doch hat dieser Martial Arts Film das gewisse Etwas. Dies wird bei diesem Film in ganz vielen Szenen deutlich. Beeindruckend wirken die Kämpfe, die den Gegnern einiges abverlangen. Deutlich wird dies bei einer Szene auf dem Dach, wo beide gegen Strucker kämpfen. Wieder in diesen Momenten überträgt sich die Spannung sehr schön, da auch das Timing zwischen den beiden Hauptdarstellern als Team stimmt. Vor allem sind die Kampfszenen recht gut gelungen, so dass dieser Martial Arts Film seine Fans finden wird. Dies gilt natürlich auch für das Wiedersehen mit Chow-Yun-Fat, der gerade Fans des asiatischen Films ein Begriff sein dürfte.  (Marina Teuscher – 09.04.2015)

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