Basic – Hinter jeder Lüge eine Wahrheit

Ins mittelamerikanische Panama führt der Film Basic. Bei dem Land handelt es sich um eine natürliche Landbrücke. Verbunden werden auf diese Weise Südamerika und Nordamerika in Verbindung mit Zentralamerika. Dies hinterlässt Spuren bei den in diesem Gebiet lebenden Tieren. Sie stammen aus allen Teilen Amerikas und sind in 15 Naturparks zu finden. Dort durchqueren sie mitunter die Gebiete des Regenwaldes, der in dem Film im Mittelpunkt steht.

Der Film führt nach Panama ins Jahr 1999. Es geht um den Verhörspezialisten Tom Hardy, der schon einige schwierige Fälle gelöst hat. Nun hat er wohl den schwierigsten Fall in seiner Karriere erwischt. Es kommt zu einer Zusammenarbeit mit Julia Osborne, dem Captain der Militärpolizei. Diese holt ihn zusammen mit einem Kommandanten aus dem Privatleben zurück. Beide sollen das Rätsel um das Verschwinden von mehreren Männern im Regenwald lösen. Natürlich fällt es Tom zunächst nicht leicht, doch will er in die Geschichte um die vermissten Männer einsteigen. Dabei handelt es sich zum einen um Sergeant West. Er war mit seinen Männern zu einem Übungseinsatz unterwegs. Dort finden sie Männer, die zu der Gruppe gehört haben und beginnen mit ihrer Ermittlungsarbeit. Zunächst verhören sie den Mann, der gar nicht reden will. Tom Hardy schafft es tatsächlich, den Mann, der bisher nicht reden wollte, zum Reden zu bekommen. Im Anschluss an dieses Verhör fahren beide in das Krankenhaus, wo ein anderer Mann aus der Gruppe liegt und verhören ihn. Allerdings verwickeln sich die Männer schon bald in Widersprüche, was die wahrscheinlich tragischen Ereignisse angeht. Zwei Aspekte werden in Betracht gezogen. Möglich ist es, dass die vermissten Opfer des Hurrikans wurden, der vor kurzem über dem Gebiet wütete. Oder gab es einen Streit unter den Männern, der tödlich endete. Was die Arbeit von Julia Osborne und Tom Hardy am Anfang stört, ist die Uneinigkeit der Beiden. Doch in dem Dickicht der Lügen ist einmal mehr ihr Zusammenhalt gefragt.

Die Handlung des Films ist bereits in den ersten 15 Minuten schon spannend aufgebaut. Zunächst erfolgt ein teilweiser Einblick in das Geschehen, was damals mit den Männern passiert ist. Anschließend werden die Hauptfiguren in Form von Captain Osborne und Tom Hardy geschickt eingebaut hat. Dabei sind die Dialoge besonders interessant, die zwischen den beiden Ermittlern erfolgen. Ebenfalls sind auch das Knistern und manche Emotionen zu spüren. Zudem kommt es zwischen den Verhören zu Sprüngen in der Zeit. Dies wirkt sich nicht nachteilig aus, sondern fördert das Spannungspotenzial, so dass sich die Geschichte im Laufe des Films immer mehr steigert. Dazu kommt eine gute Besetzung mit John Travolta und Samuel L. Jackson, die beide in ihren Rollen überzeugen. Der Blick in den Film lohnt sich gerade für Fans der Hauptdarsteller mehr als einmal, weil er im Laufe der Zeit eine Wendung nimmt, die so nicht vorhersehbar ist. (Marina Teuscher – 02.04.2015)

Schreibe einen Kommentar