The Sacrament

Im Paradies zu leben, ist für viele eine erstrebenswerte Vorstellung. Dieses ist nach Überlieferung auch als Garten Eden bekannt. In der Bibel taucht der Garten zum ersten Mal im 1. Buch Mose auf. Mit Eden wurde einst die Steppe im Sumerischen bezeichnet. Doch auch die Erwähnung des Himmlischen Edens erfolgte einst. Unter Gen 2, 10-14 ist die Biblische Beschreibung des Garten Eden zu finden. Nach Eden führt es die Zuschauer in dem Film „The Sacrament“. Dort steht die Kommune „Eden Parish“ im Mittelpunkt, in der das Leben anders als geplant verläuft.

Im Mittelpunkt steht die Kommune Eden Parish. Diese Kommune befindet sich in Südamerika im Urwald. Nicht jeder, der dort lebt, befindet sich ganz freiwillig dort. Bei Caroline, der Schwester des Pressefotografen Patrick, scheint das etwas anders zu sein. Sie hat sich „Father“ Reed zugewandt. Dieser führt eine sehr dubiose Sekte an. Erstaunlicherweise hat sie nunmehr kein Drogenproblem. Doch dann kommt eine etwa negativere Nachricht. Die gesamte Sekte ist auf eine Insel unter Palmen gezogen. Auch Caroline lebt nun auf der Insel. Da Patrick das nicht gefällt, will er sich jetzt persönlich darum kümmern. Dazu bittet er nun zwei Kollegen, ihn zu begleiten. Er will Caroline finden. Vor allem geht es ihm darum, dass das so genannte Parish Eden genauer beleuchtet wird. Als alle vor Ort ankommen, scheint die ganze Welt zunächst in Ordnung zu sein. Die Leute, die sie treffen, sind scheinbar glücklich. Zwar führen die Mitglieder der Sekte nur ein Bescheidenes leben. Doch es scheint in Ordnung zu sein. Was alle drei irritiert, ist die Tatsache, dass um das Camp schwerbewaffnete Leute herumlaufen. Noch schlimmer werden seine Ahnungen, als er dort auf einen Psychopathen trifft. Es ist schon bald klar, dass er die Idylle auf jeden Fall bewahren will.

Scheinbare Paradiese entwickeln mitunter die Eigenschaft, dass sie sich ins Gegenteil entwickeln. Dies wird hier ganz besonders deutlich. Nach dem Interview wird die Neugier von Patrick richtig geweckt. Und es zeichnet sich bald ein Bild des Schreckens ab. Dabei ist es schon ziemlich heftig, was dort vorgeht. Es wird Bilder gezeigt, die als ziemlich grenzwertig einzustufen sind. Bei einigen Szenen wäre schon eine FSK-Freigabe ab 18 Jahren angebracht gewesen. Besonders bizarr wird das dadurch, dass es sich um einen Fall aus der Realität handelt. Wieder einmal zeigt sich, dass gerade in der Realität schreckliche Dinge geschehen. Fans des Genres werden bei dem Film auf ihre Kosten kommen. Zum Bonusmaterial können keine Angaben gemacht werden, da nur eine Pressefassung zur Bemusterung vorlag. Marina Teuscher – 05.12.2014

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