The Return of Joe Rich

Zu einem der populärsten Computerspiele gehört „Mafia“. Für die Programmierung des Spiels war die tschechische Firma Illuision Softworks zuständig. Es handelt sich um ein Spiel aus dem Genre Action. Doch besitzt das Spiel ebenso Facetten eines Rennspiels sowie einer Mischung von Action und Adventure. Mittlerweile ist Mafia II als Nachfolger im August 2010 erschienen. In beiden Mafia Spielen wird darin Bezug auf die amerikanische Cosa Nostra genommen, die das Gegenstück zur Mafia darstellt. Diese steht im Mittelpunkt des Films „The Return of Joe Rich“, der jetzt auf DVD erhältlich ist.

Bisher führte Joe Neiderman ein ruhiges Leben. Doch dann schlägt die Rationalisierung der Wirtschaft knallhart zu. Die Arbeitsstelle von Joe fällt in der Form weg, dass der Arbeitsplatz sogar ins Ausland verlagert wird. Natürlich hat der Jobverlust längerfristige Folgen. Es treten Schulden auf, so dass auch die Finanzierung des Hauses nicht mehr möglich ist. Allerdings kommt es noch viel härter für Joe. Seine Frau verlässt ihn gerade in diesem Moment. Daher erscheint eine Rückkehr in seine Heimatstadt mehr als angebracht zu sein. Zunächst einmal wird er dabei recht angenehmen begrüßt. Als er dort angekommen ist, sucht er seinen Onkel auf. Ihn will er um Hilfe bitten, da er dieser viele Kontakte hat. Auch Personen aus dem organisierten Verbrechen sind unter den Kontakten seines Onkels zu finden. Dies scheint für Joe auch ein gangbarer Weg zu sein, um endlich wieder Anerkennung zu finden. Dafür erwartet sein Onkel allerdings fast blinden Gehorsam. Und bahnt sich das Verbrechen den Weg in das Leben von Joe. Dabei muss er schon einmal einen Baseballschläger oder eine Waffe in die Hand nehmen. Das es sich beim organisierten Verbrechen um die Mafia handelt, stellt für Joe kein Hindernis dar. Schon bald scheint er sich eine gute Position erarbeitet zu haben. Dann unterläuft ihm allerdings ein großer Fehler, der alles in Gefahr bringt. Eine große Eskalation scheint die Folge zu sein.

Der Film besitzt eine Handlung, die aus vielerlei Hinsicht betrachtet werden kann. Hat man sich einmal näher mit den Filmwissenschaften beschäftigt, so fällt einem noch mehr auf. Im Allgemeinen betrachtet handelt es sich zunächst einmal um eine interessante Geschichte, die einiges an Spannungspotential mit sich bringt. Schließlich war Joe Rich eben noch ein normaler Angestellter und hat schon wenig später ein kaputtes Leben. Allerdings scheint der Weg doch ziemlich fragwürdig zu sein, sich auf die Seite des Verbrechens zu begeben. Die Gestaltung wie das ganze geschieht und welche Wege Joe nimmt, ist recht ordentlich in Szene gesetzt. Es mutet allerdings in den Dialogen manchmal etwas merkwürdig an, wenn Joe sagt, dass er dies bei einem guten Grund machen würde. Als Antwort erhält er nämlich, dass ihm das einfach jemand sagt. Nun ja, nur weil einem jemand irgendeinen komischen Auftrag gibt, sollte man dies sicherlich nicht machen. Insofern bieten sich bei dem Film erneut zwei Betrachtungsweisen an, die den Film zu einer spannenden Abendunterhaltung machen. (Marina Teuscher – 26.11.2014)

 

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