Tarzan 2014

Am 27. August 1912 erschien die Oktober-Ausgabe des Pulp-Magazin „All-Story Magazine“. Enthalten war darin die Geschichte „Tarzan bei den Affen“. Zwei Jahre später wurde die Geschichte zum ersten Mal in einem Buch veröffentlicht. Dies führte dazu, dass insgesamt 23 Veröffentlichungen erschienen. In neuerer Zeit zog der Erfolg um die erfundene Figur Tarzan die Verwirklichung eines Musicals nach sich. Jetzt gibt es eine neue Verfilmung, die Ende Oktober unter dem Titel „Tarzan“ auf DVD erscheinen wird.

John Greystoke kann sich sehr glücklich schätzen. Er hat Frau und Kind und ist zudem der Firmeninhaber eines großen Unternehmens. Jetzt möchte er mit seiner Familie einen Ausflug unternehmen, der ihn in den Dschungel führt. Unterwegs sind sie mit einem Hubschrauber, wobei es jedoch zu einem Absturz kommt. Der kleine Junge sitzt im Dschungel und hält ein Stofftier im Arm, als ihn eine Gorilla-Dame findet. Sie nimmt ihn mit zur Gruppe der Gorillas, wo der Junge in der Folgezeit als Tarzan aufgezogen wird. Die Gorillas bringen ihm alles bei, was er wissen muss, um im Dschungel zurechtzukommen. Dabei begreift er auch schnell, wie er seine Gorilla-Familie nehmen kann. Auf der Suche nach Obst kann da eine Gorilla-Dame schon einmal in einem Baum stecken bleiben. Schnell lernt er auch, dass es einmal zu größeren Gefahren kommen kann. So wächst Tarzan auf und begegnet erst wieder nach zehn Jahren den ersten Menschen. Dabei ist es Jane Porter, die er kennen lernt. Der erste Eindruck von Jane ist so positiv, dass sich Tarzan sofort in sie verliebt. Schwierig wird die Situation nur, da sie mit einem Begleiter da ist. Es handelt sich um den Unternehmer William Clayton. Dieser hatte auf einer Sitzung von einem Stein erzählt, von dessen Energie die ganze Ostküste der USA gespeist werden könnte. Da es sogar einen Berg mit diesem Gestein gibt, lauert in diesem Berg eine ganze Menge Energie. So gerät zwangsläufig der Dschungel mit ihn Gefahr. In der Zwischenzeit ist Jane sogar von der Familie der Gorillas gut aufgenommen worden. Oft sieht sie Tarzan bei seinen Sprüngen in den Bäumen zu. Doch auch sie spürt schon bald die Gefahr, die über dem Dschungel und allen Bewohnern liegt.

Es handelt sich um eine Verfilmung in 3D, die doch als recht gelungen betrachtet werden kann. Beobachtet man die Details der Bilder, so sieht das doch recht naturgetreu aus und macht beim Ablaufen des Films einen guten Eindruck. Die Geschichte ist doch recht spannend und bietet einiges an Action, weil Tarzan einmal mehr über sich hinauswachsen muss. Bewegt er sich auf den Bäumen durch den Dschungel, so zeigen die Bilder ebenfalls eine einwandfreie Qualität. Ebenso kommt der Film stimmlich sehr gut rüber. Immerhin konnten dabei auch bekannte Stars für die Synchronisation gewonnen werden. Dazu gehören Alexander Fehling, Lena Meyer-Landrut, Kai Wiesinger, Wigald Boning und Ben Becker. Insofern steht spannenden Filmstunden ab Ende des Monats nichts mehr im Wege, wenn es draußen kühler wird. (Marina Teuscher – 05.10.2014)

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