Stalingrad

Während der Zeit des zweiten Weltkrieges kam es zu einer Reihe von Schlachten, denen bis heute eine große Bedeutung nachgesagt wird. Dies gilt auch für die Schlacht von Stalingrad, die einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte. Während dieser Zeit kam es zur Vernichtung der sechsten deutschen Armee. Es geschah zum Beginn des Jahres 1943. Zu dieser Zeit war der deutsch-sowjetische Krieg schon zu vielen Opfern auf der deutschen und der sowjetischen Seite geführt. Doch die Schlacht um Stalingrad sollte den Wendepunkt in diesem Krieg darstellen. Dabei galt Stalingrad lange Zeit als operatives Ziel, das besonders Hitler am Herzen lag. Schließlich war die Stadt nach seinem Erzfeind benannt. Daher wollte er die Stadt nur allzu gern einnehmen. Genau diese Thematik ist jetzt in dem auf Blu-ray erschienen Film „Stalingrad“ zu sehen.


Russland im Sommer 1942. Schon mehr als ein Jahr befindet sich die Sowjetunion mit Deutschland im Krieg. Die Auswirkungen sind natürlich schon überall spürbar. Jetzt lassen sich Spuren überall finden, dass die deutschen Soldaten sich auf Invasionskurs befinden. Schließlich befinden sich im Kaukasus recht lukrative Ölfelder. Es gibt allerdings nur ein Problem. Dabei handelt es sich um die an der Wolga gelegene Stadt Stalingrad, die ihren Namen von Stalin erhielt. So beginnt Hitler seinen Siegeszug zur Eroberung der Stadt. Er geht dabei ohne Rücksicht auf Verluste vor. Doch zuvor muss die Wolga überquert werden. Für die Rote Armee kommt es während dieser Zeit zu hohen Verlusten. Deutlich wird dies später an der Gesamtzahl der Opfer, die bei etwa 250.000 Tausend Soldaten auf beiden Seiten liegt. Zudem ist der Winter äußerst hart und die Russen lassen sich nicht mehr so leicht unter Kontrolle bringen. Beide Seiten haben ihre besonderen Hoffnungsträger, in die sie ihren Glauben setzen. Zum einen ist dies Kapitän Gromov. So ist ihm das Wohn von Katya am wichtigsten. Auf der anderen Seite ist dies Hauptmann Kahn, der sich in Masha. Es können allerdings noch viel turbulentere Zeiten auftreten, da der Anfang der Geschichte von Masha und Kahn schwierig war. Doch auch die Soldaten sind manchmal arg belastet. Allerdings hatten die Soldaten nicht mehr daran geglaubt, dass sie diesen Krieg gewinnen können. Und doch scheint diese Schlacht zur einer Bewährungsprobe zu führen und zu einem anderen Ende der Geschichte zu führen.

Mit Stalingrad wird ein Film präsentiert, der sich wieder aus verschiedenen Ansichten betrachten lässt. Geht es rein um einen interessanten Filmabend, so ist das sicher ein recht gelungenes Erlebnis. Die Zuschauer erwartet 131 Minuten Spannung, bei denen auch die Effekte eine hohe Qualität besitzen. Besonders durch den Einsatz der 3D-Technologie erhält der Film eine noch höhere Intensität bei den einigen Szenen. Das ganze geschieht so realitätsnah, dass es gute Eindrücke vermittelt, wie schwierig die Zeit damals war. Es gibt allerdings noch andere Aspekte bei dem Film zu berücksichtigen. Sicherlich werden jetzt wieder einige kommen und sagen, muss das sein, dass so schwierige Themen heute in der mitunter komplizierten Welt nochmal verfilmt werden? Das wird sicherlich eine der schwierigsten Fragen der Zeit sein. Es gibt allerdings viele Fans, die sich besonders für die Thematik interessieren. Sie werden darin auch wieder den einen oder anderen Aspekt zum Diskutieren finden. Von daher erwartet die Zuschauer ein recht abwechslungsreiches Werk. Zudem zeichnet sich der Film noch durch ein kleines Novum aus: Als erster russischer Film wurde dieser komplett in 3D-Technologie gedreht. Auch wendet der Film das IMAX-Format an, wobei es sich um den ersten nicht-amerikanischen Film handelt, der damit präsentiert wird.

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