Liebe lässt mutig werden

Das, was in den USA heute ganz selbstverständlich erscheint, wurde nur aufgrund der Siedler möglich. Sie haben sich im 17. und 18. Jahrhundert in die USA begeben. Dort haben sie Land, dass bis zu dem Zeitpunkt ihrer Ankunft weder forst- oder landwirtschaftlich in Gebrauch war. Das Ziel sollte das dauerhafte Bewohnen dieser Region sein. Hatten die Siedler ihr Wunschgrundstück gefunden, so begannen Sie mit der Rodung und der Bepflanzung des Areals. Gleichzeitig wurde mit der Bebauung und mit der Bewässerung der Grundstücke begonnen. Diesen Zeitpunkt hat Clark mit seiner Familie überschritten. Sie leben glücklich auf ihrer Farm, auch wenn das Leben nicht unbedingt einfach ist.

Bei den Familienmitgliedern handelt es sich um Clark, Ellen und Tochter Missie. Sie sind glücklich und freuen sich stets auf den Abend, wenn Clark am Nachmittag oder Abend wieder zurück ist. Gerade ist Clark wieder unterwegs und will genügend Wasser zur Farm bringen. Als er gerade einmal vom Wagen abgestiegen ist, werden die Pferde aufgrund einer Schlange scheu und brennen durch. Clark schafft es sogar, dem Wagen hinterher zu rennen und bei extremer Geschwindigkeit auf den Pferdewagen zu klettern. Mit Mühe und Not kann er den Wagen stoppen. Allerdings muss er den Verlust von einigen Fässern Wasser in Kauf nehmen. Das soll nicht die einzige Schwierigkeit sein, die ihnen bevorsteht. Es kommt zu einer Dürre, die das Leben der Familie arg beeinträchtigt. Noch schlimmer wird das Leben, als Ellen erkrankt. Sie leidet an Scharlach, was die Familie an die Grenzen der Belastbarkeit führt. Dann verliert Ellen den Kampf gegen die Krankheit und die Familie steht ohne Frau und Mutter dar. Damit scheint für Clark das Leben beendet zu sein. Er beginnt an dem zu zweifeln, von dem er bisher Kraft gewonnen hat – an Gott. Wieso musste es sein, dass er diesen schweren Schickssalschlag erlitten hat. Clarks Eltern sind es, die ihm wieder Kraft geben. Er fängt sogar langsam damit an, wieder an Gott zu glauben.

Je intensiver man sich mit der Thematik der Filme von SCM Hänssler beschäftigt, desto freut man sich auf die einzelnen Film. Sie erzählen von einer Zeit, in der das Leben einfach war und doch abenteuerlich. Doch wurden die Menschen zu dieser Zeit nicht von allzu viel anderen Geschehen abgelenkt, so dass sie sich auf wesentliche Werte konzentrieren konnten. Das bringt schon die Kulisse des Films rüber, bei dem es sich um die Fortsetzung der Vorgeschichte handelt. Betrachtet wird das Leben von Clark, der es auch nicht einfach hatte. Immerhin steht er plötzlich mit Tochter Missie ganz allein dar. Wie er einen Ausweg zurück ins Leben findet, ist beeindruckend dargestellt. Es ist beeindruckend, wieviel Kraft einem der Glauben schenken kann. Insofern ist Jeanette Oke eine Garantie für Wohlfühlgeschichten, denen man immer wieder gern zuschaut. Schließlich legt einem das Leben oft Prüfungen auf, die scheinbar zu schwer sind. Und doch gibt es einen Weg. Manchmal kann ein solcher Film in schweren Momenten oft Wunder wirken. Nicht umsonst gibt es Filme beziehungsweise Klassiker wie „Ist das Leben nicht schön?“ (Marina Teuscher – 22.10.2014)

Schreibe einen Kommentar